Willkommen, Emil! Hannover 96 stellt Feyenoord-Stürmer als Neuzugang vor

Hansson scheint schnell ins Team gefunden zu haben - 96 wird von ihm profitieren

Hannover – Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat den schwedischen U21-Nationalspieler Emil Hansson verpflichtet.

Hannover 96 hat den schwedischen U21-Nationalspieler Emil Hansson als siebten Neuzugang verpflichtet. Der 21-Jährige kommt von Feyenoord Rotterdam zum Bundesliga-Absteiger und erhält einen Dreijahresvertrag.

Zur Ablösesumme für den Stürmer, der in Rotterdam noch bis 2020 gebunden war, machten beide Klubs keine Angabe. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schätzt sie auf 700.000 Euro, das Portal transfermarkt.de  geht von einer Million Euro Ablöse aus.

„Wir brauchen in der Offensive Typen, die Chancen herausspielen und dann eiskalt verwandeln. Emil Hansson bringt trotz seiner Jugend die notwendige Coolness mit und ist deshalb ein spannendes weiteres Puzzleteil für unsere Mannschaft“, sagte Trainer Mirko Slomka. Hansson kann sowohl auf den Flügeln als auch im Zentrum eingesetzt werden.

Der schwedische U21-Nationalspieler lobte den Kontakt zu Sportdirektor Schlaudraff und Trainer Slomka. „Jan Schlaudraff und Mirko Slomka haben mich vom ersten Gespräch an für die Aufgabe bei 96 und für ihre Ideen mit dem Klub begeistert“, wird Emil Hansson auf der Vereinswebsite zitiert.

Emil Hansson war in der vergangenen Saison an den niederländischen Zweitligisten RKC Walwijk ausgeliehen und hatte mit zwölf Toren sowie elf Vorlagen in 35 Ligaspielen entscheidenden Anteil am Aufstieg von Walwijk. Für Feyenoord hatte er es zuvor nur auf drei Kurzeinsätze in der Ehrendivision gebracht.

Hansson, Sohn einer norwegischen Mutter und des schwedischen Fußballtrainers Patrik Hansson, trainiert heute Vormittag das erste Mal mit dem 96-Team. Mit Spielern aus Skandinavien hat Hannover 96 oft gute Erfahrungen gemacht. Der Norweger Moa Abdellaoue war einer der wichtigsten Spieler zu Europa League-Zeiten, Didier Ya Konan und Mame Diouf sammelten ebenfalls wichtige Praxiserfahrung in Norwegen. Hingegen konnten sich Iver Fossum und der Isländer Gunnar Heidar Thorvaldsson nicht dauerhaft bei Hannover 96 durchsetzen.

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