„Stimmungsmache fernab der Tatsachen“ – Hannover 96 reagiert ungewöhnlich scharf auf Pro Verein

Die Verantwortlichen von Hannover schießen scharf gegen Pro Verein. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images.
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Hannover – Am Donnerstag reichen drei Vertreter von Pro Verein 1896, insgesamt 1310 Unterschriften zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Ziel ist die Abwahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern des Vereins. Am Tag danach reagiert Hannover 96 ungewöhnlich scharf.

„Erfolgreiche Arbeit“

„Wir sind überzeugt, dass die Mehrzahl der Mitglieder weiß, dass die drei Aufsichtsratsmitglieder, die laut Antrag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgewählt werden sollen, im Sinne von Hannover 96 erfolgreiche Arbeit geleistet haben“, heißt es in einer Pressemitteilung, die sowohl vom Verein, als auch von der Profigesellschaft unterzeichnet ist, am Freitag.

„Unverantwortlich und nicht zu akzeptieren“

Der Klub ist verärgert. Das wird unmissverständlich deutlich: „Unverantwortlich und nicht zu akzeptieren ist, dass die IG Pro Verein ohne sportliche und wirtschaftliche Sachkenntnis mit falschen Behauptungen zum Profifußball bei Hannover 96 mit den Ängsten der Fans spielt.Der erhobene Vorwurf einer eigenmächtigen, gezielten Gefährdung der Bundesligalizenz entbehrt jeder Grundlage.“

„Stimmungsmache fernab der Tatsachen“

Der Ton in der Pressemitteilung wird immer schärfer: „Haltlos ist zudem die Unterstellung, Martin Kind plane einen Ausverkauf. Auch das ist Stimmungsmache fernab der Tatsachen. Das Gegenteil ist der Fall: Vor der Saison hat Hannover 96 auf den Erhalt einer Rekord-Ablösesumme verzichtet, Stürmer Niclas Füllkrug nicht gehen lassen und den Leistungsträger, der als Hannoveraner eine Identifikationsfigur für die Fans ist, anschließend mit einem neuen Vertrag langfristig an Hannover 96 gebunden.

Gräben immer tiefer

Eins zeigt diese Reaktion der Klubverantwortlichen deutlich: Die Gräben in Hannover werden immer tiefer. Die Chancen auf eine vernünftige Einigung immer geringer. Mit Spannung darf erwartet werden, welche Fortsetzung der Rosenkrieg am Maschsee finden wird.

 

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