Horst Heldt ist empört: „Nicht mehr zu ertragen!“

Horst Heldt ist verärgert über die Verletzung Bebous (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)

Hannover – Manager Horst Heldt vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 ist empört. Zum wiederholten Male verletzen sich Schlüsselspieler von Hannover 96 auf Länderspielreisen – und zwar auf fahrlässige Weise.

Manager Horst Heldt vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat Mindeststandards für Nationalmannschaftsabstellungen gefordert. „Was da teilweise abläuft, ist nicht mehr zu ertragen!“, sagt der 48-jährige Sportdirektor verärgert.

Ausgelöst hat den Vorstoß die aktuelle Situation um 96-Profi Ihlas Bebou. Der 24-Jährige zog sich beim Training mit dem togolesischen A-Team eine schwere Sehnenverletzung zu – auf einem Kunstrasenplatz bei hochsommerlichen Temperaturen. Kunstrasen birgt gerade für wendige Sprintertypen wie Bebou hohe Verletzungsrisiken.

Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen den Vfl Wolfsburg und insgesamt guten Leistungen ist Bebou zurzeit ein Schlüsselspieler bei Hannover 96, der immer mehr zur Führungsfigur reift. Bebou wird den Niedersachsen möglicherweise bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen. Heldt ist verärgert und fordert: „Da sind jetzt DFB und FIFA gefordert, für klare Verhältnisse zu sorgen.“

Der 96-Sportdirektor geht noch weiter. Heldt denkt darüber nach, die Abstellung wichtiger Spieler für Freundschafts-Länderspiele zu verweigern. Heldt sagte: „Ich will da nichts provozieren, aber vielleicht muss man auch mal als Verein hart bleiben und eine Sperre des Spielers in Kauf nehmen.“ Grundsätzlich sind die Klubs laut Regularien zur Abstellung ihrer Spieler verpflichtet.

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