Geballte Offensivpower in Hannovers Aufgebot: Auch Sarenren Bazee spielt wieder eine Rolle

Klaus, Bebou und Füllkrug dürfen wohl von Anfang an ran

Noah Joel Sarenren Bazee darf sich Hoffnungen auf einen Einsatz gegen Leverkusen machen - aber noch nicht von Anfang an. Foto: Hannover 96 Presseservice

Vor dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen (15:30 Uhr) hat André Breitenreiter für Hannovers Startelf endlich mal wieder die Qual der Wahl: Bis auf den Langzeitverletzten Jonathas sind alle Offensivspieler fit. 

Auch Noah Joel Sarenren Bazee, der letzten Spieltag gegen Hertha BSC Berlin zu seinem Saisondebüt kam, steht wieder im Kader. Für die Startelf wolle er ihn aber noch nicht einsetzen, verriet Trainer André Breitenreiter bereits auf der Pressekonferenz vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres. Sarenren Bazee werde aber wahrscheinlich eingewechselt. „Es ist schön, dass Noah nach der langen Verletzungspause nun wieder dabei ist“, freute sich Breitenreiter. „Wir werden ihn behutsam aufbauen. Einen Einsatz von Beginn an kann ich definitiv ausschließen.“

Aber auch ohne den verletzten Jonathas und den Joker Sarenren Bazee hat Breitenreiter die Qual der Wahl: Füllkrug, Harnik, Klaus, Bebou und Benschop bewerben sich um einen Platz in der Startelf. Weil der zuvor gelbgesperrte Schwegler in die Startelf zurückkehrt und Bakalorz unter Breitenreiter gesetzt ist, wird es für die fünf Offensivkräfte wohl nur drei Plätze von Anfang an geben.

Viel deutet daraufhin, dass Klaus und Bebou im Mittelfeld von Anfang randürfen und Füllkrug den Vorzug vor Harnik im Sturm bekommt. Wie gewohnt werden defensiv Korb, Sorg, Anton, Sané, Ostrzolek in einer Fünferkette verteidigen.

Bayer Leverkusen kann im Punktspiel am Sonntag in Hannover noch nicht wieder auf den chilenischen Mittelfeldspieler Charles Aranguiz zurückgreifen, der einen Muskelfaserriss in der Wade erlitten hatte. „Eventuell klappt es noch mit einem Einsatz im Pokalspiel in Gladbach“, sagte Bayer-Coach Heiko Herrlich am Freitag auf der Pressekonferenz.

Gegen den Eindruck, dass sein Team nach elf Spielen in Folge ohne Niederlage die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga sei, wehrt sich Trainer Heiko Herrlich: „Wenn wir die ‚Mannschaft der Stunde‘ wären, dann hätten wir gegen Werder mit 2:0 oder 3:0 gewonnen.“ Stattdessen hatte es am vergangenen Mittwoch gegen Bremen „nur“ zu einem 1:0 gereicht.

„Dass wir Vierter sind, sieht schön aus. Aber das ist für mich nur eine Momentaufnahme“, äußerte Herrlich. Man sei auf einem guten Weg, betonte Herrlich, „aber es gibt genügend Ansätze, um in unserem Spiel Kritikpunkte zu finden“. Die Chancenverwertung gegen Bremen sei zum Beispiel verbesserungsfähig gewesen.

Mit der Chancenverwertung hatte auch 96 seine Probleme beim Auswärtsspiel in Berlin (1:3) seine Probleme. Besonders Klaus und Füllkrug fehlte es am Mittwoch an der Kaltschnäuzigkeit vorm Tor. Doch das kann sich ja alles beim Saisonfinale gegen Leverkusen noch zum Positiven verändern.

Die voraussichtliche 96-Aufstellung:

Tschauner – Korb, Sorg, Anton, Sané, Ostrzolek – Bakalorz, Schwegler – Klaus, Bebou – Füllkrug

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