Alexander Kiene wird nicht Co-Trainer bei Hannover 96

Alexander Kiene unterschreibt als Cheftrainer in Oldenburg

Alexander Kiene (zweiter von rechts) nimmt sein Zeugnis zum DFB-Fußballlehrer in Empfang. Foto: Getty Images

Alexander Kiene sollte laut einem Madsack-Bericht der neue Taktikfuchs an Mirko Slomkas Seite werden. Wie jedoch gestern bekannt wurde, hat sich der Ex-Trainer vom TSV Havelse für den VfB Oldenburg als seine nächste Trainerstation entschieden. Eine Einigung zwischen ihm und Hannover 96 habe es gar nicht gegeben, stellte Kiene klar.

Alexander Kiene wird nicht Co-Trainer von Mirko Slomka. Der 41-Jährige, der in diesem Jahr seine Ausbildung zum Fußballlehrer beim Deutschen Fußball-Bund mit der Note 1,3 erfolgreich abgeschlossen und bei Florian Kohfeldt hospitiert hatte, wird Trainer beim Regionalligisten VfB Oldenburg. „Es war mein Ziel, im Sommer wieder als Trainer zu arbeiten und zwar bei einem Verein, der zu mir passt und das ist beim VfB Oldenburg der Fall“, wird Alexander Kiene auf der Homepage des VfB Oldenburg zitiert.

Zuvor war Kiene als Co-Trainerkandidat für Mirko Slomka gehandelt worden. Die HAZ vermeldete in ihrer Print-Ausgabe vom 28. Mai 2019 sogar, dass Kiene als Co-Trainer feststehe. „Der neue Ko-Trainer steht aber fest – es soll Alexander Kiene werden. Der ehemalige Havelser komplettiert das Modell der 96-Macher, die auch in Hannover leben.“ (HAZ, 28.05.2019)

Doch diese Meldung habe bereits zum damaligen Zeitpunkt nicht den Tatsachen entsprochen, wie Alexander Kiene heute in einem Telefonat mit 96Freunde.de betonte. Er stehe zwar mit Mirko Slomka in regelmäßigem Austausch, sagte Kiene, der seit 2009 für die Altherren und die Traditionsmannschaft von Hannover 96 spielt. Dieses Mal habe es jedoch nicht gepasst. Die Meldung in HAZ und NP sei vorschnell gedruckt worden, ohne dass im Vorfeld ein persönliches Gespräch zwischen ihm und den Madsack-Reportern stattgefunden habe.

„Ich identifizierte mich mit Hannover 96 und meiner Heimat“, sagte Kiene im Gespräch mit 96Freunde.de. Deshalb sei für die langfristige Zukunft mit Blick auf Hannover 96 auch nichts ausgeschlossen. Zunächst möchte er sich jedoch beim VfB Oldenburg als Cheftrainer beweisen.

Alexander Kiene wird also nicht Co-Trainer bei Hannover 96. Die Vorfreude der 96-Fans auf den charismatischen Ex-Havelse-Trainer wird enttäuscht. Doch das ist weder der Kommunikationspolitik von Hannover 96 noch Alexander Kiene anzulasten. Wer verstehen will, warum solch eine Meldung entstehen kann, sei folgender Artikel empfohlen, der die neue Redaktionsstruktur bei der Verlagsgesellschaft Madsack näher beleuchtet. Wir beschreiben darin, wie durch Sparzwänge und Stellenabbau die Zentralisierung der Berichterstattung gefördert wird: http://96freunde.de/deshalb-wurde-salif-sane-heute-in-der-haz-nicht-erwaehnt-obwohl-der-hannover-96-star-mit-senegal-bei-der-wm-gewonnen-hat

Der Artikel wurde am 10. Juni aktualisiert.

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