Unter Freunden: Die Chance von Monju Momuluh bei der Arminia

Lange wurde spekuliert, gestern dann Vollzug gemeldet: Hannover 96-Shootingstar Monju Thaddäus Momuluh wechselt auf Leihbasis in die dritte Liga. Mehrere Teams haben um seine Gunst gebuhlt, den Zuschlag haben unsere Freunde aus Bielefeld erhalten. Die Arminia taumelt im Niemandsland ihres Wettbewerbs umher – und hofft auf einen besseren Einschlag als bei Sarenren-Bazee.

Schon bei der Benennung des Trainingslager-Aufgebots von Hannover 96 war klar, dass für Monju Momuluh der nächste Schritt auf der Karriereleiter ansteht. Zwar konnte der 21-Jährige bereits bei den Profis unter Stefan Leitl mitmischen, sich allerdings noch nicht durchsetzen. Am ersten Spieltag gegen die SV Elversberg durfte er noch 19 Minuten auf dem rechte Flügel absolvieren. Hier hat meiner Meinung nach keinen schlechten Eindruck hinterlassen, trotzdem ging es jedoch zurück zum Ursprung: Der U23 unter Daniel Stendel.

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Mit Noah Joel Sarenren-Bazee steht ein ehemaliger Flügelflitzer von 96 bei der Arminia unter Vertrag – er wird die komplette Rückrunde jedoch wegen eines Kreuzbandrisses verpassen.

Momuluh winkt Stammplatz in Bielefeld

In der Regionalliga Nord stehen acht Hinrundenspiele zu Buche, dabei gelangen ihm starke neun Scorerpunkte (4 Tore, 5 Vorlagen). Logisch, dass man in Liga drei die Fühler nach dem gebürtigen Hannoveraner ausgestreckt hat. Apropos Hannover: Der Flügelflitzer könnte der nächste rote Märchenprinz werden, denn seit 2017 hat er die komplette Schule der 96er durchlaufen. Kein Wunder also, dass sowohl Verein als auch Spieler auf Einsätze in der Profimannschaft von Hannover 96 pochen. Um Momuluh langfristig an seinen Ursprung zu binden und ihm diese Chance zu gewähren, wurde sein Vertrag unmittelbar vor dem Leihgeschäft bis zum 10. Juni 2026 verlängert.

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Die ersten sechs Monate des neuen Kontraktes wird er als bei Arminia Bielefeld absolvieren. Vor Saisonbeginn galt der Absteiger als Aufstiegsfavorit, die Realität ist jedoch eine völlig andere: Platz 14 nach 20 Spieltagen und nur zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Mission für die Rückrunde ist also klar.

Es lahmt vor allem auf Momuluhs Paradeposition, dem rechten Flügel. Hier war zuletzt Manuel Wintzheimer gesetzt. In 19 Einsätzen bringt er es jedoch nur auf einen Treffer und zwei Vorlagen. Noah Joel Sarenren-Bazee, früherer Hoffnungsträger bei Hannover 96, wird aufgrund eines Kreuzbandrisses in dieser Spielzeit nicht mehr eingreifen können. Und auch Nicklas Shipnoski, früherer Düsseldorfer und Rechtsaußen, ist alles andere als unantastbar (19 Spiel, 3 Tore, 1 Vorlage). Scheint, als wäre für Momuluh tatsächlich ein Rückrunden-Stammplatz möglich – die perfekte Vorbereitung für den nächsten Anlauf bei den Profis von Hannover 96.
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