Alle reden über Noel Aseko – und das völlig zu Recht. Was er aktuell auf den Platz bringt, ist schlichtweg zu gut für die zweite Bundesliga. Doch bei all dem berechtigten Hype lohnt sich ein genauerer Blick auf einen anderen Spieler, der sich still und leise immer mehr in den Vordergrund spielt: Wannis Taibi.
Zugegeben, Taibi hatte keinen einfachen Start. Die Erwartungen waren hoch, schließlich wurde im Sommer ordentlich investiert, um ihn zu verpflichten. Doch inzwischen zeigt seine Formkurve steil nach oben und das ist alles andere als ein kurzfristiger Lauf. Vielmehr wirkt es so, als sei er endlich angekommen. Genau jetzt zeigt er die Qualitäten, die ihn so interessant gemacht haben.
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Seine Außenrist-Vorlage in Darmstadt war dabei nur das spektakuläre Highlight einer insgesamt starken Entwicklung. Erstmals stand Taibi über die volle Distanz auf dem Platz – ein klares Zeichen dafür, dass er sich das Vertrauen des Trainers erarbeitet hat. Und auch ein Blick auf die Zahlen unterstreicht seinen Wert: 87 Prozent Passquote, 2,1 zurückgewonnene Bälle pro Partie und eine Erfolgsquote von 75 Prozent bei Dribblings. Für einen zentralen Mittelfeldspieler bringt er einen bemerkenswerten Zug nach vorne mit, kombiniert mit starker Ballbehandlung.
Taibi spielt sich in den Fokus
Besonders auffällig: seine Flexibilität. Die Heatmap zeigt, wie häufig er auf die Flügel ausweicht und sich dort ins Spiel einschaltet. Diese Variabilität macht ihn gerade in der entscheidenden Saisonphase zu einem schwer ausrechenbaren Faktor.
Und dann ist da noch Thordarson – ein Spieler, der mindestens genauso wichtig ist. Seine Robustheit ist ein klarer Trumpf, seine Spielweise gibt der Mannschaft Struktur und Ruhe. Mit einer Passquote von 93 Prozent sorgt er für Stabilität im Aufbau und fungiert immer wieder als zentrale Anspielstation.
Die Rollenverteilung könnte kaum besser sein: Taibi als variabler Offensivmotor, Thordarson als absichernde Schaltzentrale. Ihre Heatmaps ergänzen sich nahezu perfekt – der eine sucht die Räume nach vorne und außen, der andere sichert nach hinten ab und lenkt das Spiel.
Dieses Duo macht nicht nur Spaß anzusehen, es könnte im Endspurt der Saison zum entscheidenden Faktor werden. Taibi und Thordarson – das klingt nicht nur gut, das funktioniert auch auf dem Platz.
Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!
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