Eines ist sicher: Bei Hannover 96 steht der nächste Umbruch an. Der verpasste Aufstieg dürfte es nahezu unmöglich machen, die meisten Leihspieler zu halten, und auch die Verhandlungen mit einigen Leistungsträgern könnten sich als äußerst schwierig erweisen. Umso mehr verwundern die Berichte, die derzeit durch die Gazetten kursieren.
Dort heißt es, dass die Personalplanungen so lange auf Eis liegen, bis die Zukunft von Titz und Becker geklärt ist. Nicht nur halten wir die Diskussion um diese beiden Personalien für völlig abstrus – auch mit Blick auf die Kaderplanung ist es inzwischen fünf vor zwölf.
Hannover 96 kann nicht auf die Öffnung des Transferfensters warten
Zwar öffnet das Transferfenster erst in 36 Tagen, doch die Kontaktaufnahme zu potenziellen Neuzugängen muss spätestens jetzt erfolgen. Hannover 96 droht, bis zu zehn Spieler zu verlieren – darunter mit Leopold, Nawrocki und Noll auch wichtige Leistungsträger.
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Geht man vom Transfer-Worst-Case aus, ergeben sich gleich mehrere gravierende Baustellen: In der Defensive stünden Hannover 96 nur noch drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Im zentralen Mittelfeld wäre mit Taibi lediglich ein gestandener Profi verblieben. Und auf den offensiven Flügeln würden aus aktuell fünf Spielern nur noch zwei übrig bleiben.
In einer solchen Situation auf Zeit zu spielen, kann schnell nach hinten losgehen. Wir hoffen, dass es nicht so weit kommt, und wünschen uns, dass Hannover 96 in der Frage um Titz und Becker möglichst bald Klarheit schafft.
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