Vorschau: 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96

"Müssen täglich weiter inhaltlich arbeiten": Kenan Kocak war nur teilweise zufrieden, lobte aber den Teamgeist. Foto: Getty Images

Von wegen Spitzenspiel! Wer hätte gedacht, dass beim Duell 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96 in der 2. Bundesliga der aktuell 13. gegen den Zwölften spielt? Nach 24 Spieltagen stehen beide Teams Kopf an Kopf mit 29 Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle. Nun kommt es zum direkten Duell. Wer gewinnt, bekommt eventuell eine allerletzte Chance, oben anzuklopfen. Wer verliert, steckt mitten im Abstiegskampf.

Es ist ein richtungsweisendes Duell. Kann der 1. FC Nürnberg seinen leichten Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Jens Keller fortsetzen und eventuell sogar nochmal oben anklopfen? Oder müssen sich die Franken wieder nach unten orientieren?

Ähnliche Fragen stellen sie sich bei Hannover 96 mit ihrem neuen Coach Kenan Kocak. Beide Teams sind im vergangenen Sommer aus der Bundesliga abgestiegen und bekamen im Unterhaus direkt arge Probleme.

Der „Club“ gewann zuletzt mit 1:0 beim Karlsruher SC und landete einen eminent wichtigen Dreier. Der Abstand auf den Relegationsplatz 16, den die Badener belegen, beträgt nun immerhin fünf Punkte. Hannover 96 gelang ein ebenso wichtiger Erfolg. Mit 3:1 gewann das Team am Montag das Nordduell gegen Holstein Kiel.

Vor dem direkten Aufeinandertreffen am Freitag (18.30 Uhr) plagten den 1. FC Nürnberg einige Verletzungssorgen. Der FCN kann nun aber auf Abwehr-Neuzugang Mavropanos zurückgreifen, der wieder fit ist. Allerdings fallen die Defensivleute Sorg und Heise aus. Bei Hannover 96 kehrt Leistungsträger Haraguchi nach Gelbsperre zurück. Vermutlich wird sich Bakalorz deshalb auf der Bank wiederfinden.

Mit Blick auf die aktuelle Formkurve ist es schwer einen Favoriten festzumachen, dass Spiel eignet sich daher ideal, um Fussball Sportwetten zu platzieren aufgrund der attraktiven Quoten.

Nürnberg gegen Hannover – Beginn einer Aufholjagd?

Wer dieses Spiel gewinnt, kann mit 32 Punkten erstmal durchatmen. Der Klassenerhalt wäre damit zwar noch nicht gesichert, allerdings müsste es schon einen gewaltigen Einbruch geben, um noch unten reinzurutschen. Eventuell wäre dann sogar ein Blick nach oben möglich. Der Tabellendritte Hamburger SV ist mit 41 Punkten zwar noch satte zwölf Zähler voraus, jedoch wahrlich nicht in Topform.

Sollten die Nürnberger oder Hannoveraner eine Aufholjagd starten wollen, wäre am Freitag der richtige Zeitpunkt, um endgültig damit zu starten. Vielleicht erwartet die Zuschauer dann doch das Spitzenspiel, das zu Saisonbeginn eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Dass die beiden Traditionsklubs zu mehr fähig sind und die Kader stärker sind, als der Tabellenplatz aussagt, ist offensichtlich.

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