96-Fanszenetreffen endet mit Angebot an den Klub

Fanprotest gegen Martin Kind in Hannover (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

Hannover  – Am Freitag findet das vierte Fanszenetreffen von 96-Anhängern statt. Die Veranstaltung im Chéz Heinz in Hannover-Linden ist gut besucht. Es gibt zwei wichtige Entscheidungen.

Das Schweigen der 96-Fans geht vorerst weiter. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Fanszene lädt zum vierten Treffen

Über soziale Medien hatte die 96-Fanszene zu einem vierten Treffen in der laufenden Saison geladen. Die Einladung ging ganz ausdrücklich an sämtliche 96-Fans. Es sollte ein Fazit der Hinrunde gezogen werden und auch das künftige Verhalten besprochen werden. Und viele hundert Fans sind dann auch der Aufforderung gefolgt.

 

Einladung der Fanszene. Quelle: Twitter

Boykott geht weiter

Ein Ende des Stimmungsboykotts, wie von anderen Medien berichtet, war nicht Ziel der Veranstaltung. Vielmehr ging es um das große Ganze. Deswegen war auch schnell klar: Der Boykott geht weiter. „Es gibt nicht den Hauch eines Grundes für ein Ende des Boykotts“, hieß es so zum Beispiel aus fannahen Kreisen. Das ist aus Fansicht auch konsequent. Schließlich steht da noch der Fragenkatalog im Raum.

Gesprächsangebot der Fans

Nach dem letzten Heimspiel in der Hinrunde hatte die Mannschaft eine klare Botschaft für die Fans: Es geht nur gemeinsam und mit der Unterstützung von allen.

Die Mannschaft hatte nach dem 4:4 gegen Leverkusen eine Botschaft für den Anhang. Foto: Stuart Franklin/Bongartz/Getty Images.

Diese Botschaft ging nicht spurlos am Anhang vorüber. Auch deswegen wurde am Freitag ein Gesprächsangebot an den Verein beschlossen.

Podiumsdiskussion zu Fragenkatalog

Die Fans wünschen sich ein Treffen mit dem Verein. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion soll der Fragenkatalog besprochen werden. Teilnehmer auf dem Podium sollen acht Fanvertreter und zusätzlich Vereinsverantwortliche sein. Für das Publikum sind jeweils zwei Mitglieder der 96- Fanclubs vorgesehen.

Ball liegt in 96-Hälfte

Klare Botschaft von Freitag: Die Kurve springt über ihren Schatten und bewegt sich deutlich auf den Verein zu. Es liegt jetzt an Hannover 96, das Angebot anzunehmen und die Schmollecke zu verlassen. Denn wie die Mannschaft schon erkannt hat: Es geht nur gemeinsam, mit allen Fans. Dazu gehört auch die schweigende Kurve.

9 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Krause,

    das ist eine sehr gute Nachricht!

    Ich freue mich auf stimmungsvolle Spiele in diesem Jahr.

    Viele Grüße 

    Irmgard Ditgens

     

  2. Soso, die Kurve springt über ihren Schatten und geht auf den Verein zu…

    Sehr exklusive Interpretation von Herrn Krause. Nur weil diesmal kein Ultimatum ausgesprochen wurde ist das Ergebnis noch lange kein Schritt nach vorne.

    Dies wäre es gewesen wenn der SB für ein paar Spiele bis zur weiteren "Annäherung" ausgesetzt worden wäre. 

    Wenn MK sein Vorhaben von der DFL demnächst genehmigt bekommt,  hat sich der Affenzirkus vermutlich ohnehin erledigt. Bleibt zu hoffen das einige der selbst ernannten Retter der Tradition ihrer Ankündigung Taten folgen lassen und dem Verein komplett den Rücken kehren. 

    • Das hat "Ansgar" sehr zutreffend beschrieben…Nicht nur, das die schweigende Kurve auf einem völlig falschen Weg ist, sie hat darüber hinaus absolut keine Alternative. Aber das wollen sie nicht begreifen.

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