Carsten Linke im Kurzgespräch vor der Jahreshauptversammlung

Carsten Linke möchte Sebastian Kramer zum neuen Präsidenten wählen.

Carsten Linke tritt als einer von fünf Kandidaten der sogenannten Opposition an. Gemeinsam mit den weiteren Kandidaten Lasse Gutsch, Jens Boldt, Nathalie Wartmann und Ralf Nestler will Linke den ehemaligen 96-Fanbeauftragten Sebastian Kramer zum Präsidenten wählen.

Carsten Linke auf hannover96.de: „Potenzial zur Verbesserung sehe ich nicht nur im Bereich der Mitgliederdemokratie und der Einhaltung und Umsetzung von Mitgliederbeschlüssen, sondern auch im Sponsoring und der Außendarstellung unseres Vereins. Das Geschäftsgebaren des Vereinsvorstand muss für den Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung des e.V. transparent sein. Mitgliederbeschlüsse dürfen nicht weiter nur Empfehlungen sein, sondern sind bindend für alle Gremien und richtungweisend für die zukünftige Ausrichtung von Hannover 96.“

Was ist Ihr emotionalstes Erlebnis mit Hannover 96, an das Sie oft zurückdenken?

Das Aufstiegsspiel gegen Tennis Borussia Berlin. Und das erste Bundesligaspiel mit Hannover 96 beim HSV, denn ich bin früher als Fan nach Hamburg gefahren.

Was war die schwerwiegendste Fehlentscheidung im vergangenen Jahr bei Hannover 96?

Das sind die Entscheidungen zum Verkauf der Anteile ohne Mitgliederbeschluss und die nicht transparente Entscheidungsfindung dazu gewesen.

Wie kann man die Gräben zwischen 96-Vorstand und Fanszene schließen?

Es muss Transparenz in den Entscheidungen herrschen. Zudem müssen wir alle ein respektvolles Aufeinander Zugehen praktizieren.

Einige Kritiker von Ihnen behaupten, dass Sie im Aufsichtsrat nur eine Marionette von Matthias Wilkening sein könnten. Warum ist das nicht so?

Es gibt immer Kritiker, die so etwas anmerken. Das ist auch gut so, weil es einen dazu bringt, seine Position zu überdenken und darauf zu achten, eigenständig zu entscheiden und sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Falls wir gewählt werden sollten, werden wir immer als Team entscheiden und das für und im Sinne von Hannover 96 und nicht zu Gunsten einzelner Personen.

Was ist Ihnen mit Blick auf Ihr Konzept für Hannover 96 besonders wichtig?

Wir stehen zum 2-Säulen-Model und zu den Kapitalgebern. Es geht zunächst einmal darum, dass die Mitglieder vollumfänglich informiert und aufgeklärt werden über den Verkauf der Anteile. Aufgrund welcher Gutachten und Grundlagen wurde der Kaufwert festgelegt? Diese Informationen werden dann den Mitgliedern zur Vorlage gebracht, um sich ein Bild zu machen. Anschließend können dann die Mitglieder darüber eine Entscheidung treffen, die der Vorstand dann umsetzen muss.

Zum Weiterlesen: Ein ausführliches Interview mit Jens Boldt und Nathalie Wartmann findet sich hier: http://96freunde.de/interview-satzungsaenderung/

Ein Interview mit Sebastian Kramer findet sich hier: https://www.sportbuzzer.de/artikel/interview-sebastian-kramer-hannover-96-mitgliederversammlung/

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.