Slapstick-Tor des Spieltages: Hendrik Weydandt

Weydandt bleibt bescheiden: "Tor geht zu 80% auf Linton Maina"

Endlich wieder einmal Grund zum Jubeln: Weydandt wird von seinen Mitspielern bejubelt. Foto: Getty Images

Hannover – Hendrik Weydandt schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Der Angreifer von Hannover 96 schaute verdattert ins weite Rund, dann jubelte er.

Hendrik Weydandt schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Der Angreifer von Hannover 96 schaute verdattert ins weite Rund, dann jubelte er. So einen kuriosen Treffer wie sein Siegtor zum 1:0 gegen Mainz hatte Weydandt offenbar noch nicht erlebt. Einen Platz in den Saisonrückblicken dürfte die Szene schon jetzt sicher haben.

„Das war eine total komische Situation“, beschrieb der 23-Jährige das Zustandekommen seines goldenen Slapstick-Tors in der 66. Minute, das Hannovers Resthoffnung auf die Relegationsrettung am Leben hielt.

Die Situation schien nach einer Hereingabe von Linton Maina eigentlich geklärt. Doch anstatt das Leder ins Toraus trudeln zu lassen, behinderten sich FSV-Keeper Florian Müller und Moussa Niakhate gegenseitig, sodass Maina unverhofft wieder an den Ball kam und für den völlig freistehenden Weydandt auflegte. Der bedankte sich mit seinem sechsten Saisontor.

„Das Tor geht zu 80 Prozent auf Linton, dass er da nicht abschaltet“, sagte Weydandt. Mainz-Torhüter Müller könne man aber keinen Vorwurf machen. „Es war halt nass.“ 96-Coach Sandro Schwarz haderte: „Wir haben den Ball selbst nochmal heiß gemacht.“ Stimmt.

 

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