„Kopenhagen: 10.000 mitgereiste Fans. BOOOM! Was für eine Kulisse“

„Dieser Moment war so unfassbar schön und mehr wert als jede Deutsche Meisterschaft.“ 

Christian Schulz und Ron-Robert Zieler: Zwei, die auch schon in Kopenhagen dabei waren. Foto: Getty Images
Christian Schulz und Ron-Robert Zieler: Zwei, die auch schon in Kopenhagen dabei waren. Foto: Getty Images

Nicht immer haben die Fans es leicht mit Hannover. Zu viel und zu oft gab es Vorfälle, die viele 96-Anhänger unendlich frustriert haben. Und trotzdem lieben die Fans diesen Verein.

Ich, der Admin dieser Seite, habe neulich den langjährigen Fan Christian gefragt, warum er – trotz allem – diesen Verein liebt.

Seine Antwort hat solch eine Gänsehaut bei mir ausgelöst, dass ich sie ihr veröffentlichen muss. Selbst wenn das nichts mit dem aktuellen Tagesgeschehen um den Verein zu tun hat, ich möchte sie euch nicht vorenthalten:



Ich halte… habe seit 1994 Hannover 96 die Treue gehalten. Habe auf und ab’s miterlebt. Ich bin mit diesem Verein durch die Regionalliga gegangen und habe ihn gegen TuS Celle und dem VFL Herzlake angefeuert.

Ich war 1998 beim Aufstiegsspiel gegen TeBe Berlin, habe ein Jahr zuvor heulend an der Leinwand gestanden, weil es gegen Cottbus nicht gereicht hatte.

Um so großer die Freudentränen, als Milo das 2:0 machte und wir im Elfmeterschießen diesen grandiosen Abend für uns entscheiden konnten. Ich stand 2002 am Rathausplatz und hab den lang ersehnten Aufstieg in die 1. Liga gefeiert.

Ich habe wie alle anderen miterlebt, wie wir unsere Nummer 1 verloren haben.

Ich habe nie aufgegeben zu glauben, dass wir in dieser schrecklichen Saison der 1. Liga erhalten bleiben. Ich stand in Bochum wie 10.000 andere und hatte erneut Tränen in den Augen

weil dieser Moment unfassbar schön war und mehr wert als jede Deutsche Meisterschaft.

Was danach in Europa folgte war die Krönung. 03. November 2011, Kopenhagen: 10.000 mitgereiste Fans. BOOOM! Was für eine Kulisse, was für Fans, die solch eine Reise auf sich nehmen

Das Ausscheiden gegen Atlético war zwar traurig, aber jeder war verdammt stolz auf UNSER TEAM aus Hannover. Es waren grandiose Abende vor einer riesigen Kulisse.




Hannover ist – trotz allem, wegen allem – der Verein, dem wir unser Leben lang treu bleiben werden. So wie auch der Stadt. Um es mit den Worten des hannoverschen Kabarettisten Matthias Brodowy zu sagen:

Was für eine Stadt
Am hohen Ufer
Liebe auf den dritten Blick
Und dafür umso mehr  

Diese Liebeserklärung an Hannover, Stadt mit Keks, gibt es hier und direkt unter diesem Text. Viel Spaß beim Hören dieser hannoverschen Musikperle! Zum Start auf die Schaltfläche unter diesem Text klicken:



 

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2 Kommentare

  1. Toller Text! Da bekommt man echt ein Kribbeln, wenn man das liest… und feuchte Augen, Auch wenn ich das nie gegenüber meinen Leuten zugeben würde 😀

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