Die Transferphase bei Hannover 96 verläuft ruhig und geordnet. Keine Spur von Enten oder sonstigen Ungereimtheiten. All das spricht für die Arbeit, die aktuell hinter den Kulissen geleistet wird. Eine Personalie wird in den vergangenen Tagen jedoch besonders heiß diskutiert: Daisuke Yokota. Anscheinend zieht es ihn in die Bundesliga.
Und das, obwohl Hannover 96 gerade erst die Kaufoption für den Flügelspieler gezogen hat. Zwei Millionen Euro flossen an KAA Gent, um sich die Dienste des 26-Jährigen dauerhaft zu sichern. Man kann durchaus von einem kleinen Coup sprechen, denn wohl kaum jemand hätte gedacht, dass das Geld in diesem Fall derart „locker“ sitzt.
Viele Fans hatten zu diesem Zeitpunkt bereits damit gerechnet, dass es Yokota ins Oberhaus zieht. Hannover 96 wusste also zu überraschen. Dass der Spieler aber nach wie vor begehrt ist, ist alles andere als verwunderlich: In der abgelaufenen Spielzeit gelangen Yokota neun Scorerpunkte. Zudem überzeugte er mit seinem Tempospiel und seiner flinken Ballbehandlung.
Lust auf noch mehr Hannover 96? Unsere 96-App für Android im neuen Gewand und neuerdings auch für Apple! 96Freunde auf Instagram folgen
Im Zweifelsfall winkt Hannover 96 ein Transferplus
Meine Meinung: Sollte es tatsächlich ein Angebot aus der Bundesliga geben, kann man dem Spieler nicht vorwerfen, dass er sich davon locken lässt. Zumal eine gezogene Kaufoption nicht mit einem klassischen Transfer gleichzusetzen ist. Wäre Yokota Anfang Juli zu den Roten gewechselt und würde nun schon wieder den Abflug machen wollen, wäre die Diskussion eine ganz andere.
Im Worst Case springt für Hannover 96 also ein lukrativer Deal heraus. Ich habe Summen im Bereich von vier Millionen Euro vernommen, die im Raum stehen könnten. Mit dem Transferplus von rund zwei Millionen Euro könnte 96 den Kader gezielt aufwerten – einen Eins-zu-eins-Ersatz braucht es meiner Meinung nach aber nicht.
Prädestiniert für den rechten Flügel ist Mustapha Bundu. Auch Ünal und Chakroun können auf dieser Position aushelfen.
Je nach System bietet sich aber noch eine ganz andere Option an: Lars Gindorf. Sollte Titz künftig auf einen Zehner setzen, kann Hannover 96 auf den offensiven Außenbahnen – auch ohne Yokota – aus dem Vollen schöpfen. Die Einnahmen könnten stattdessen beispielsweise in einen weiteren Stürmer oder einen Außenverteidiger investiert werden.
Ihr merkt: Ich sehe die Debatte ziemlich entspannt.
Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!
Lust auf noch mehr Hannover 96? Unsere 96-App für Android im neuen Gewand und neuerdings auch für Apple! 96Freunde auf Instagram folgen
Hinterlasse jetzt einen Kommentar