Was lange währt, wird endlich gut. Das gilt auch für Hannover 96 und die Suche nach einem neuen Schlussmann. Pascal Loretz wird die neue Nummer eins am Maschsee – und dieser Transfer hat es wirklich in sich.
Nicht nur, dass der Verein mit rund einer Million Euro vergleichsweise viel Geld in die Hand nimmt: Loretz ist jung, talentiert und bringt trotz seines Alters bereits reichlich Erfahrung mit. Und: Er wechselt fest in die niedersächsische Landeshauptstadt.
Alles Fakten, die uns begeistern. Und wenn wir einen Blick auf die Statistiken von Loretz werfen, wird unsere Begeisterung keineswegs kleiner. In der abgelaufenen Saison hielt der 23-Jährige den Kasten des FC Luzern in sieben Spielen (18,4 Prozent) sauber. Er hatte großen Anteil daran, dass der FCL mit 53 Punkten nur drei Zähler hinter dem damaligen Meister und Pokalsieger Basel landete.
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Pascal Loretz erfüllt das geforderte Profil von Titz
Durchschnittlich gelangen ihm 2,7 Paraden pro Spiel. Bei Noll waren es 2,8. Insgesamt parierte er 221 Schüsse und kassierte 66 Gegentore. Zum Vergleich: Bei Hannover 96 waren es in der vergangenen Saison 205 abgewehrte Schüsse bei 44 Gegentreffern. Bei diesen Werten gilt es allerdings, auch die Qualität der Defensive zu berücksichtigen. Meiner Meinung nach war der FC Luzern im Vergleich zur Konkurrenz in der eigenen Liga defensiv deutlich schlechter aufgestellt.
Trainer Christian Titz fordert bekanntlich einen mitspielenden Torwart – und genau dieser Anforderung wird Loretz ohne Zweifel gerecht. Durchschnittlich 49 Ballkontakte pro Partie sprechen für eine konstante Einbindung in den Spielaufbau. Seine Passquote in der eigenen Hälfte liegt bei starken 93 Prozent. Auch in der Eins-gegen-eins-Verteidigung, die bei einem risikoreichen Spielstil eine entscheidende Rolle spielt, weiß Loretz zu überzeugen: Durchschnittlich 8,7 zurückgewonnene Bälle pro Partie stehen auf seiner Habenseite.
Nicht ganz unwichtig: Trotz seines jungen Alters bringt Loretz bereits eine Menge Erfahrung mit. 181 Pflichtspiele stehen in seiner Vita. Außerdem zählt er zum erweiterten Kreis der Schweizer A-Nationalmannschaft.
Was mich zudem vollkommen überzeugt hat: Die Verpflichtung und die dazugehörige Planung liefen nahezu geräuschlos ab. Die Medien tappten weitgehend im Dunkeln, und auch das unmittelbare Umfeld blieb ruhig und gelassen.
Wir freuen uns auf seinen ersten Einsatz zwischen den Pfosten!
Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!
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