Heldts Heimkehr nach Köln ohne Waldemar Anton

Horst Heldt hat sich bei Hannover 96 nicht mit Ruhm bekleckert. Seine mangelnde Identifikation mit dem Verein lässt nur einen Schluss zu: Hannover 96 und Horst Heldt sollten getrennte Wege gehen (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/pixxmixx)

Im Winter war Horst Heldt beim 1. FC Köln tagelang als Kandidat für den Posten des Sportchefs gehandelt worden, bevor 96-Präsident Martin Kind dem Wechsel einen Riegel vorschob und Köln öffentlich absagte. Von Dennis Draber

Jetzt hat Manager Horst Heldt von Hannover 96 Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum VfL Wolfsburg mit deutlichen Worten dementiert. Nach kicker-Informationen hat nun der VfL Wolfsburg Interesse an einer Verpflichtung von Heldt. „Mir ist davon nichts bekannt. Es gibt keinen Kontakt zu Wolfsburg“, sagte der 48-Jährige vor der Partie seines Teams beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Auch bei Köln, immer noch mit 13 Punkten Tabellenletzter, war Heldt im Winter tagelang als Kandidat für den Posten des Sportchefs gehandelt worden, bevor 96-Präsident Martin Kind dem Wechsel einen Riegel vorschob und Köln öffentlich absagte.

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Heldt betonte, dass das kommende Spiel bei seinem früheren Klub Köln dennoch „nichts besonderes“ sei, er habe ein „normales“ Verhältnis zur Führungsriege des Tabellenletzten. Wie Trainer André Breitenreiter hofft der Ex-Profi in Köln auf den nächsten Erfolg der 96er, die auf Waldemar Anton verzichten müssen. Der U21-Nationalspieler leidet unter einem grippalen Infekt. Dafür könnte Pirmin Schwegler nach seinem Hexenschuss ins Team zurückkehren.

Die Diskussionen um einen Heldt-Wechsel nach Köln hatten im Winter einen faden Beigeschmack hinterlassen. Heldt hatte mit einem Wechsel zu den abstiegsgefährdeten Kölnern kokettiert, die die Gespräche mit dem Sportchef der 96er dann aber für beendet erklärten. Köln-Geschäftsführer Alexander Wehrle betonte in aller Deutlichkeit, dass der „Impuls“ für Gespräche zuvor klar von Heldt ausgegangen sei. Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 sah trotz des Flirts von Horst Heldt mit dem 1. FC Köln weiter ein belastbares Vertrauensverhältnis zu seinem Manager. „Wir werden trotzdem zusammen mit Horst Heldt die Verantwortung annehmen und gemeinsam die Zukunft von Hannover 96 gestalten“, sagte Kind.

Kind sagte damals weiter: „Verträge werden abgeschlossen, damit man sie erfüllt. Sie werden von zwei Parteien in vollem Bewusstsein unterschrieben. Das ist die sachliche Beurteilung.“ Ähnliches wird Kind wohl jetzt auch Wolfsburg antworten, falls der VW-Klub um Horst Heldt werben sollte.

Voraussichtliche Aufstellung:

Tschauner – Korb, Sorg, Sané, Elez, Ostrzolek – Schwegler, Fossum – Klaus, Bebou (Harnik) – Füllkrug

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