Wutrede eines 96-Fans: „Strafe für unsere eigene Dämlichkeit“

Die Mannschaft wurde als Faustpfand missbraucht.

120 Jahre Hannover 96: Eine großartige Choreo der Hannover-Fanszene. Zurzeit heißt es jedoch nicht "Niemals allein", sondern "Jeder allein". Foto: Magnus Weidke

„Ich habe keine Lust mehr, das „Schwarze Peter“-Spiel von Ultras und Martin Kind mitzumachen“, sagt der langjährige 96-Fan Kai Niemetz. Seine Wutrede trifft es auf den Punkt. Kai reflektiert auf pointierte Weise die jetzige festgefahrene Lage bei Hannover 96. Aber lest selbst!

Kai Niemitz sagt:

Es gibt derzeit Momente, in denen ich mir fast schon wünsche, dass meine Roten doch noch auf den Tabellenplatz 16 abrutschen, in den anschließenden Relegationsspielen gegen den Tabellendritten aus der 2. Bundesliga unterliegen und die Bundesliga nach nur einem Jahr wieder verlassen müssen.

Warum? Ganz einfach: Weil wir alle dann wenigstens die Strafe für unsere eigene Dämlichkeit auf der Stelle bekommen und nicht mit einem Jahr Verspätung, zum Ende der nächsten Bundesligasaison.

Ja, ich bin traurig, gefrustet, enttäuscht… nicht über die Mannschaft, denn die hat in dieser Saison einen großartigen Job gemacht und weit mehr erreicht, als ich persönlich ihr jemals zugetraut habe. Klar, in der Rückrunde stehen bislang nur relativ mickrige 13 Punkte auf der Habenseite, das ist dann eher die Bilanz eines Abstiegskandidaten. Aber eine Saison besteht eben aus 2 Hälften und in der ersten haben die Jungs Überragendes geleistet!

Traurig, gefrustet und enttäuscht bin ich über uns Fans (die schweigende Masse), die stimmungsboykottierenden Ultras, den altersstarsinnigen 96-Alleinherrscher Martin Kind, über die Art und Weise, wie wir die Zukunft des Bundesliga-Fußballs in Hannover innerhalb nur weniger Monate leichtfertig, grundlos und vielleicht unwiderruflich wegschmeißen.

NIEMALS ALLEIN! Dieser 96-Leitspruch verkommt im Augenblick zu einer lächerlichen Phrase, die mit der Realität bei Hannover 96 nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

JEDER ALLEIN. Das trifft es im Augenblick 96 Mal eher. Und leider besonders die Mannschaft auf dem Rasen, bei jedem einzelnen Spiel. Was ist geblieben von der Euphorie der über 8.000 in rot gekleideten Fans beim letzten Zweitligaauswärtsspiel der vergangenen Saison in Sandhausen? Was ist geblieben von der grandiosen Stimmung der über 30.000 Menschen bei der anschließenden Aufstiegsfeier am historischen Rathaus? Nichts ist davon übrig. Und ich frage mich schon wie es dazu kommen konnte.

Ich habe auch keine Lust mehr das „Schwarze Peter“-Spiel von Ultras und Martin Kind mitzumachen. Es gibt ja den Spruch, dass man streitende Menschen in einen Sack stecken und nur mit dem Knüppel drauf schlagen muss, man würde immer den Richtigen treffen. Selten war dieser Spruch meiner Meinung nach so wahr wie in diesen Wochen und er beschreibt die Situation bei meinen Roten perfekt. Ich erwarte von einer Führungspersönlichkeit wie Martin Kind, dass er auch Minderheiten bei seinen Entscheidungen mitnimmt, Ängste und Befürchtungen beseitigt, Konfliktsituation angemessen moderiert und löst, so wie er es vermutlich in seinem Hörgeräte-Imperium über Jahrzehnte auch praktiziert hat… Stattdessen grenzt er aus und verhärtet damit die Fronten, so dass es fast unmöglich ist, zu einem Kompromiss oder gar einer gütlichen Lösung zu kommen.

Und dann sind da natürlich auch noch die Ultras, eine ganz besondere Sorte Fußball-„Fans“, die sich gern als die Bewahrer des wahren Fußballs und als die wirklichen Fans darstellen, aber von ihrem Alter her oft gar nicht wissen können, wie denn der wahre Fußball in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Hannover ausgesehen hat… So sah es damals aus: Ein marodes, veraltetes, weitläufiges Stadion, mit Laufbahn und morschen Holzbänken, in weiten Teilen unüberdacht. Komfort wurde kleingeschrieben, dafür schwebte das Wort „Bankrott“ in diesen Jahren in großen Buchstaben über dem Verein. Die Zuschauerzahlen waren meistens gerade so vierstellig, die Mannschaft der Roten maximal zweitklassig. Diese Zeiten schienen lange vorbei.

Doch nun kommen diese jugendlichen Gralshüter also daher und haben eine andere Meinung als der große Präsident des Vereins. Okay, das können, dürfen und sollen sie haben… alles gut… aber was aus meiner Sicht nicht geht, war und ist die Art und Weise, wie sie ihren Protest geäußert bzw. eben nicht geäußert haben. Sie haben der Mannschaft die Unterstützung versagt, sie im Stich gelassen und das, wo sie doch immer behaupten, die Mannschaft gehe für sie über alles.

Und sie sollen jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, dass sie keine Verpflichtung haben, die Mannschaft anzufeuern… genauso wenig wie eben die anderen 40.000 Sympathisanten der Roten, die bei den Heimspielen regelmäßig im Stadion sind. Woher soll denn die Stimmung im Stadion kommen, wenn nicht von denen, die jahrelang die Stimmung organisiert und die Impulse gegeben haben? Sicher nicht von den kleinen 5 bis 10-Mann-starken Einsatzgruppen, die sich während der Heimspiele immer wieder regelmäßig bemühen, zumindest einen Anschein von Stimmung zu erwecken. Nein, die Ultras haben sich die Mannschaft als Faustpfand zur Durchsetzung ihrer Interessen ausgesucht. Hier wird emotionale Erpressung im wahrsten Sinne des Wortes betrieben!

Und damit haben sie nicht nur die Heimspiele der Roten zu Auswärtsspielen gemacht… nein, sie haben unseren Jungs auf dem Platz die Lust auf Heimspiele verdorben, vielleicht sogar die Lust am Tragen des roten Trikots mit dem 96-Wappen auf der Brust. Ja, Fußballer sind in erster Linie „Ich-AGs“, denen es darum geht in den wenigen Jahren ihrer aktiven Zeit möglichst viel Geld zu verdienen, aber Fußballer sind eben auch Sportler und Menschen, die Spaß an ihrem Job haben wollen. Sie haben Spaß daran, in einem vollen Stadion mit großartiger Stimmung zu spielen. Das gibt es in Hannover nicht mehr und deshalb wird es am Ende der Saison so kommen, dass noch weitere Spieler unseren Verein verlassen werden. Es geht den meisten dann gar nicht um eine finanzielle Verbesserung, sondern einfach darum, ihren Beruf ohne ständige Querelen und Störfeuer aus der eigenen Chefetage und der eigenen Fan-Kurve auszuüben. Was dann bei uns noch übrig bleibt, wird in der nächsten Saison im Alltag der Bundesliga gnadenlos untergehen. Und neue Spieler? Welcher talentierte und hoffnungsvolle Spieler möchte derzeit in Hannover spielen? Und vor allem… wer soll ihn verpflichten? Horst Heldt ist auf dem Sprung. Und die Planung für die kommende Saison landet erstmal auf dem Stapel „Wiedervorlage“.

Trainer André Breitenreiter ist zwar Hannoveraner, aber er wird sich seinen mühsam erarbeiten Ruf nicht ruinieren lassen. Es wird demnächst sicher ganz in der Nähe ein Trainerplatz frei. Und es würde mich nicht wundern, wenn das Duo Heldt/Breitenreiter in einer anderen niedersächsischen Stadt ihre gemeinsame Arbeit fortsetzt.

Und im Mai 2019 werden wir vor einem Scherbenhaufen stehen, den wir der derzeit durch unser aller eigenes Versagen jeden Tag etwas größer werden lassen. Dieses Jahr bin ich seit 40 Jahren Fan der Roten und Dauer-Stadiongast. Ich habe schon viele schlechte und noch mehr sehr schlechte Zeiten bei Hannover 96 erlebt. Aber auf eines konnten wir uns hier immer verlassen… auf die Unterstützung der Fans. Und wenn die ausbleibt, dann gehen wirklich irgendwann die Lichter aus. Langsam, aber sicher.

Das war ein Gastkommentar von Kai Niemetz

43 Kommentare

    • Sehe ich genauso. Die Fans und Kind schaden nur der Mannschaft. Die können am wenigsten dafür. Ich schäme mich ein 96 Fan zu sein.

  1. Seit 1962 bin ich Fan von 96. Was ich gelesen habe entspricht dem was ich empfinde. Ich habe hohe Achtung vor der Leistung von Herrn Kind, bin aber zu tiefst Enttäuscht, dass Herr Kind gemeinsam mit den Ultras die 96ziger wieder dahin zurückgührt,  wo er den Verein abgeholt hat.

  2.  Gähn. Er schwadroniert von Ultras und Minderheiten. Meines Wissens hat die Mehrzahl der Mitglieder Martin Kind, Vorstand und Aufsichtsrat auf der diesjährigen JHV das Vertrauen entzogen. Und von denen gehörte nur ein Bruchteil der Ultrasszene an. Und das von HAZ/NP und Kind in die Welt gesetzte Ammenmärchen, dass es nur eine kleine Minderheit sei, die hier rebelliert, ist nun wirklich nicht mehr tragbar. Ja, so wie es zur Zeit ist, macht es keinen Spaß im Stadion. Aber in England sollen Ligaspiele auch nur vor Atmosphäre so strotzen… 

    Mehr noch: Auf der kommenden Jahreshauptversammlung wird der Aufsichtsrat neu bestimmt und von diesem hängt der Vorstand ab. Bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen ist also dringend von der Abwahl Martin Kinds auszugehen. Selbst Pro-Kind Mitglieder waren entrüstet, über die unparteiische und beleidigende Form, die dessen Vertreter eingenommen auf der JHV eingenommen hatten. Es wird also in absehbarer Zeit einen Wandel geben. Und ja, dann sicher auch wieder Stimmung. Aber ich und viele andere auch möchten, dass der Fußball in "meinem" Verein demokratisch bestimmt wird.

    Martin Kind muss Schritte auf die Opposition zugehen. Passiert das nicht, schweigen die, die schweigen wollen auch weiterhin. Und das betrifft längst nicht nur die Ultras in der Nord.

    • P. Schiller: Nichts hast du verstanden von dem Inhalt. Ob es am geistigen Limit liegt oder dem eigenen Mikrokosmos, in dem du gefangen bist, weiss ich nicht. Aber exakt Leute wie du oder MK auf der anderen Seite beschreiben die oben erwähnte Problematik. Wer spricht denn da von der JHV oder von der genauen Fangruppenbeschreibung? Darum geht's hier überhaupt nicht! 

      • Marc Schmidt: "Wer spricht denn da von der genauen Fangruppenbeschreibung"? Der Gastkommentator höchstselbst? Und zwar etwa in seinem halben Kommentar?

        Ich zitiere mal aus besagtem Kommentar:

        "die stimmungsboykottierenden Ultras"

        Das ist schon einmal eine erste und zudem schlicht und ergreifend falsche Verpauschalisierung. Weder sind die "Schweiger"  allesamt Ultras, noch ist jeder Ultra ein Schweiger.

        "Ich habe auch keine Lust mehr das „Schwarze Peter“-Spiel von Ultras und Martin Kind mitzumachen."

        Schon die zweite und zudem, ich kann es nur wiederholen, schlicht und ergreifend falsche Verpauschalisierung. Die, wie ich sie nennen möchte, Opposition, ist eine nachweislich bunt gemischte Truppe, aus allen Altersschichten, aus allen sozialen Schichten und zudem zwar einig im "Kampf gegen Kind", aber in ihren persönlichen Zielen und Wünschen doch sehr mannigfaltig.

        "Und dann sind da natürlich auch noch die Ultras, eine ganz besondere Sorte Fußball-„Fans“, die sich gern als die Bewahrer des wahren Fußballs und als die wirklichen Fans darstellen, aber von ihrem Alter her oft gar nicht wissen können, wie denn der wahre Fußball in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Hannover ausgesehen hat… "

        Eine weitere Wiederholung erspare ich dir und mir. Stattdessen weise ich auf einen weiteren Irrglauben hin. Auch wenn Kind es mal so gesagt hat und einige das auch wirklich zu glauben scheinen: Das ist keine Bande Halbstarker. Da sind genügend dabei, die sehr wohl schon in den 80ern und/oder 90ern im Stadion waren. Und in der Opposition ist der Altersschnitt nachweislich weit davon entfernt, dass man hier nur über Jugendliche und noch recht junge Erwachsene sprechen kann. Viele sind hier auch schon in einem Alter, dass man bereits in den 90ern oder 80ern oder sogar noch früher Fan von 96 war. Mich eingeschlossen.

        "Doch nun kommen diese jugendlichen Gralshüter also daher und haben eine andere Meinung als der große Präsident des Vereins. Okay, das können, dürfen und sollen sie haben… alles gut… aber was aus meiner Sicht nicht geht, war und ist die Art und Weise, wie sie ihren Protest geäußert bzw. eben nicht geäußert haben. Sie haben der Mannschaft die Unterstützung versagt, sie im Stich gelassen und das, wo sie doch immer behaupten, die Mannschaft gehe für sie über alles."

        "Und sie sollen jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, dass sie keine Verpflichtung haben, die Mannschaft anzufeuern… "

        "Nein, die Ultras haben sich die Mannschaft als Faustpfand zur Durchsetzung ihrer Interessen ausgesucht. Hier wird emotionale Erpressung im wahrsten Sinne des Wortes betrieben!"

        "Und damit haben sie nicht nur die Heimspiele der Roten zu Auswärtsspielen gemacht… nein, sie haben unseren Jungs auf dem Platz die Lust auf Heimspiele verdorben, vielleicht sogar die Lust am Tragen des roten Trikots mit dem 96-Wappen auf der Brust."

        So viel also dazu, dass der Gastkommentator nicht von der "Fangruppenbeschreibung" gesprochen habe. 😀

      • Nein, nein, nein. Es ist einfach zu bequem, sich einen unangenehmen Streit anzusehen und zu sagen, es sind eben beide schuld. Das ist eine einfache Methode für Menschen, die nicht genauer hinsehen wollen, und sich lieber mit einfachen "Wahrheiten" begnügen, als sich die Mühe zu machen, sich eine differenzierte Meinung zu bilden.

        Martin Kind hat über Jahre Hinweg die organisierte Fanszene regelrecht vorgeführt. Nicht eingehaltene Absprachen, die Schließung des Fanladens, der zwischenzeitliche Entzug der Container, die vom Club mitinitiierte Polizeiaktion wegen nie gefundener "Pyro in den Haltern", Auflösung der Roten Kurve, Dutzende Schmäh-Interviews, und und und. 

        Die Ultras müssen sich im Wesentlichen vorwerfen lassen, nicht die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit zu haben, über die Martin Kind verfügt. Sonst hätte ihnen vielleicht jemand gesagt, dass die Bezeichnung "Boykott" negativ konnotiert ist und auch gar nicht das beschreibt, was da passiert: Die meisten haben unter den Umständen einfach überhaupt keinen Bock mehr, die Kapelle zu spielen. Und wer etwas nicht tut, worauf er keine Lust mehr hat (und wozu er sowieso durch nichts verpflichtet ist), der nimmt niemanden in Geiselhaft. 

        Wer außerdem kolportiert, dass es sich um einen Konflikt der Ultras mit Martin Kind handelt, ist offenbar ziemlich weit entfernt von allem. Die "Opposition" ist total heterogen. Auf der Jahreshauptversammlung hatte die Opposition rund 550 Stimmen, dabei sind die allermeisten Ultras nicht mal Vereinsmitglied. Vereinsmitglieder sind aktive und passive Mitglieder, die allermeisten deutlich im Erwachsenenalter, Familienväter und -mütter mit ganz "bürgerlichen" Berufen; 96% von denen haben sicherlich noch nie einen Doppelhalter in der Hand gehabt.

        Wenn selbst die nicht zum Sensationalismus neigende dpa von der Jahreshauptversammlung berichtet und die Veranstaltung "unwürdig" nennt und die Versammlungsleitung als einseitig, arrogant und dilettantisch beschreibt, sind daran in keiner Weise die Ultras oder die Opposition schuld. Sondern es ist einfach versucht worden, Dinge durchzudrücken und Kritiker mundtot zu machen. 

        Jetzt gibt es auch noch Abmahnungen gegen kritische Journalisten. Ich habe bei Facebook Hassredner gegen die Opposition gesehen, die haben auf ihren Profilen kritische Cartoons über Trump und Erdogan geteilt, und ich frage mich: Was eigentlich unterscheidet den Umgang mit der Opposition bei Hannover 96 noch von Erdogan? Journalisten sollen eingeschüchtert werden, es gab willkürliche Vereinsausschlüsse, es gibt Gesinnungstests bei der Aufnahme und bei der Wandlung von Fördermitgliedschaften, es gibt stigmatisierende Beleidigungen durch den Vorstand und es gibt Versammlungsleiter, die aus der Veranstaltung eine unwürdige Farce machen. Von der ganzen Geldschieberei und Trickserei bei der Ausgliederung und Übernahme der Profisparte ganz zu schweigen.

        Wie gesagt, es mag anstrengend sein, sich die ganzen Umstände zu vergegenwärtigen. Aber es lohnt sich. Weil es um mehr geht als um gute Unterhaltung beim Bundesligafußball. Es geht darum, stolz sein zu können auf einen Verein, der die Region repräsentiert und dabei ein gutes (Vor-)Bild auch in Sachen Ethik und Moral abgeben soll.

  3. Über 50 Jahre Fan von diesem Verein aber was zur Zeit abgeht erinnert stark an vergangene schlechte Zeiten. Wollen die sogenannten Fans den Verein da wieder hinbringen? Auch Herr Kind muss sich zurück nehmen. Aber ein Fußballverein ist heute ein Wirtschaftsunternehmen, da ist Gefühlsduselei fehl am Platz. Es ist nur noch traurig was jetzt passiert  

  4. Ich bin Fan seit 1995.Habe abstiege und aufstiege miterlebt.Ich kann den kommentar Kai niemetz gut nachvollziehen.Es muss doch irgendwie eine Lösung gefunden werden können.Die beiden Parteien müssen doch als erwachsene Menschen in der Lage sein,das alles irgendwie zu klären.Ich denke alle die 96 nahe stehen wollen doch mit Sicherheit nicht wieder chaos und unterklassigen Fussball.Aber da bewegt sich im moment alles hin.Wenn die spieler schon überlegen,der Manager wohl geht und andere clubs über Herrn Breitenreiter nachdenken.96 macht sich im moment lächerlich.Mir blutet jedefalls mein Fussballherz.Ich appeliere an den Menschenverstand der Ultras und Herrn Kind.Bitte macht aus diesem Verein nicht wieder das was er war bevor Herr Kind Präsident geworden ist nämlich einen unmöglichen pleiteklub.Ich habe es 1996 miterlebt mit nur noch 3000 Zuschauern im alten stadion zu stehen.Aber viele die heute theater machen waren damals noch gar nicht geboren oder laufen nur mit den anderen mit.Ich sage eindeutig das ist meine Meinung und ihr müsst sie nicht teilen.Aber danke das ich meinen Frust mal loswerden durfte.

  5. Dieser Tex beschreibt mein Gefühlsleben ziemlich gut. Danke dafür!

    Der Text sollte in der nächsten Stadionzeitung abgedruckt werden.  Damit jeder Fan und Verantwortlicher angeregt wird, über sein eigenes Verhalten/Fehlverhalten nachdenken.

  6. Für den normalen Fan ist nicht erkennbar, ob Ultra oder Oppositioneller. Das haben die "Oppositionellen" auch nie richtig für die restlichen Fans erklärt.  Und jetzt sollen die anderen das alles richtig unterscheiden können.  Schade, aber genau das hat gefehlt. Geht am Montag wieder in die Kammer des Schreckens und verabschiedet den Fußball in Hannover! 

     

     

     

     

     

     

     

    nd das sollt nicht immer wieder

     

     

     

     

     

     

  7. Danke Kai Niemitz,

    ich bin auch seit fast 50 Jahren Fan, Sympathisant oder Verbundener. Viele Präsidenten haben versucht sich im Glanze von 96 zu projektieren. Die Art und Weise von Martin Kind mag nicht jedem schmecken, ich als geneigter Fan sehe jedoch das 96 ein eigens Stadion besitzt, ohne Probleme jedes Jahr die Lizenz bekommt, eine Jugendakademie hat und demnächst auch ein neues Vereinsheim mit diversen Anhang. Dieses ist m.E. nur erreicht worden, weil sich jemand mittlerweile 20 Jahre über den Verein Gedanken gemacht hat und voran getrieben hat. Kein Mensch ist perfekt, doch ich sehe hier aus der Sicht von Hannover 96 viele gute Sachen.  Auch ich kann mich gut erinnern an Zitterpartien bezüglich Lizenzerteilung und Konkurs. Mir geht es hier nur um den Fußball der auf dem Rasen gespielt wird, alles andere ist mir als Fussbalfan nahezu egal. In meinen Augen haben (hatten) wir eine gute sportliche Leitung, mit der man bei Unterstützung aller sicherlich weiter aufbauen könnte, so wie es sich jetzt darstellt, werden wir spätestens nach der nächsten Saison dorthin zurückkehren, wo unser ungeliebter Nachbar schon länger ist. Und am Bespiel Paderborn sollte man nachdenken, dass man nicht gleich zweimal runter geht. So wie jetzt bei diesem Verhalten von den sogenannten Fans, habe ich keine Lust mehr. Aber sie werden sich bestimmt wieder über das Derby freuen, wo man sich dann wieder die Rübe einhauen kann.

  8. Hannover 96 im Jahr 2018……

    ….. ein etablierter Bundesligist? Mit Sicherheit nicht!

    Vielmehr eine Anhäufung von Interessen-Individualisten und ein ständiger, längst vergessen geglaubter, bald täglicher Schwanzvergleich aller Beteiligten.

    Kind gegen Ultras, Opposition gegen Kind, Ultras gegen alle……

    Schuld sind immer die jeweils anderen.

    Ein Angestellter, der eigentlich befördert werden sollte, jedoch keine Gelegenheit auslässt sich anderenorts anzubiedern. Der Film ´Die Wanderhure` kann also demnächst neu aufgelegt werden.

    Das Sprichwort ´Lügen haben kurze Beine` kann so bleiben wie es ist.

    Alles ausgetragen auf dem Rücken einer Mannschaft die einfach nur ihren Fans Erstligafußball bieten und Spaß dabei haben möchte – leider nicht möglich in Hannover.

    Europapokal, Vierschanzentournee??

    Eher wohl demnächst, spätestens in der übernächsten Saison, wieder Benteler Arena in Paderborn und Rastplatzlatrine Bielefeld Lipperland.

    Ohne MK gäbe es Hannover 96 heute wahrscheinlich nur noch in der 3. oder 4. Liga.

    Preussen Münster, RW Essen, Fortuna Köln, FC Saarbrücken, und und und lassen grüßen!

    Mit Martin Kind scheint es auch nicht zu gehen. Also was tun?

    Aktuell die Scherben vor denen man steht noch weiter kaputt bzw. noch kleiner schlagen – und das soll die Lösung sein!? Hmmmm "Weiter immer weiter,,,," sagt der Schmunzel-Kahn.

    Na dann los…

    Kenne jemanden der sagte man: "Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen müsste".

    Jetzt verstehe ich ihn; könnte auch kotzen….

    Was waren das noch für ´schöne` Zeiten; Schneeregen, Dienstag Abend, Nachholspiel gegen TUS Paderborn-Schloß Neuhaus, oder so….. 1688 Zuschauer im Niedersachsenstadion; Dieter Schatzschneider hat glaube ich damals 4 Tore geschossen 🙂

    Fredo Henze, Fritz Willig, Dieter Braun, Utz Claassen, Martin Brandstaedter……

    Und Willi Gramann hat die Schnitzel gebracht.

    Glaubt mir, das wollt ihr nicht wirklich wiederhaben……

    Reißt euch ALLE endlich zusammen und kriegt den Arsch hoch!!!

    Preussen Münster, RW Essen, Fortuna Köln, FC Saarbrücken, und und und lassen grüßen!

    Und ich? Ich geh jetzt kotzen…

     

  9. Auch als nicht Hanoi Fan hat mich dieser Text berührt .Nur ist der Zerfall nicht nur bei 96 sichtbar,sondern in der gesamten Fussballwelt.Habe selbst gespielt,doch die Leidenschaft zu diesem Sport wird einem durch Videobeweis,Parteiische Schiris und dem ganzen Kommerz genommen.Wo sind die Uwe Rahns von 54 geblieben?

  10. Ich gähne mal mit Patrick Schiller mit. Auch wenn Kai Niemetz indirekt das Gegenteil behauptet, wird es nicht richtiger: Die Nordkurve hat keine Stimmungsbringschuld. Und wenn man trotzdem so argumentiert, muß man das auch von den Zigtausend anderen Besuchern auf der Ost-, West- und Südtribüne einfordern. Die haben nie aktiv Stimmung gemacht? Ach so. Dann muß das wohl so bleiben, und die haben wohl ein Recht darauf, bespaßt zu werden.

    Und um es auch noch mal Kai Niemetz zu erklären: Der Protest gegen Kind geht von weit mehr Leuten als nur den Ultras aus. Da sind viele dabei wie ich, die über 40 sind und seit mehr als 30 Jahren zu 96 gehen. Und nein, ich schlage mich nicht und finde Pyrotechnik im Stadion bekloppt. Ich lehne auch Profifußball an sich nicht ab, aber ich möchte keiner Mannschaft zujubeln, die einem Mann gehört. Erst recht nicht einem Mann, der zwei deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg einem „Scheißverein“ zuschreibt, sich dessen Pfründe laut Gutachten unter Wert unter den Nagel reißt und ihn anscheinend deutlich geringer gefördert hat, als er immer beteuert.

     

  11. Sehr wohl geht es um "Fangruppenbeschreibungen", wenn der Autor die ewig wiederholte, bewusst verkürzte Gleichstellung von Kindkritikern und "jugendlichen" Ultras übernimmt. Denn auch weniger informierten Kreisen sollte spätestens seit der JHV klar sein, dass es eine breite Opposition gegen Kind gibt, die sich quer durch den Verein zieht. Das wurde in dem von Ihnen in Bezug genommenen Beitrag richtiggestellt.

    Im Übrigen bin ich verwundert, dass viele davon ausgehen, dass die Stimmungslage für die eher düsteren sportlichen Aussichten ausschlaggebend sei. Als der Autor schrieb, dass es den meisten Fußballern nicht um die finanziellen Verbesserungen, sondern vielmehr eine im doppelten Sinne gute Stimmung im Umfeld gehe, musste ich doch arg schmunzeln. Wenn denn die (von ausnahmslos allen Stadionbesuchern zu verantwortende) fehlende Stimmung ein Argument sein soll, empfehle ich eine Nachfrage bei Felix Klaus und den vielen anderen Profis, die zu den Stimmungshochburgen der Liga wechseln.

    Die Missstände in der sportlichen Führung, wie auch schon die Fehler der Vergangenheit, als Stimmungsboykott noch kein Thema war, gehen maßgeblich auf Kind zurück. Man denke nur an die vielen Vorgänger von Heldt. Kind ist verantwortlich für abenteuerliche Kompetenzaufteilungen, welche die Position des Sportdirektors absolut unattraktiv machen. Aber möglicherweise kommen wir ja jetzt in den Genuss der Fachkompetenz des Herrn Andermatt, der ohne nachvollziehbaren Grund das uneingeschränkte Vertrauen Kinds in sportlichen Belangen genießt. Hierin sehe ich den Grund, dass Heldt nicht erst seit kurzem weg möchte. Wieso sollte er es sich antun, jeden Transfer von dem Präsidenten nahestehenden Experten absegnen zu lassen?

    Auf Kinds mangels eigener Investitionen gescheiterte Übernahme will ich nicht eingehen. Letztlich ist er der Verantwortliche für die Gesamtsituation und könnte nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im Hinblick auf die Fans eine Politik im Sinne aller 96er und nicht nur seiner selbst betreiben. Nach der JHV mit einer mehrheitlichen Opposition sollte er sich als Vereinspräsident dazu sogar verpflichtet fühlen.

  12. Den Kommentar von Kai kann ich weitestgehend unterstreichen!

    Ich bin mit 96 seit fast 50 Jahren durch dick und dünn gegangen. Selbst in der 3. Liga behielt ich meine Dauerkarte. Ertrug die tollsten "Präsidenten" einschließlich Utz und wählte damals mit Überzeugung Martin Kind, bis heute stehe ich dazu!

    Ich dachte, schlimmer als mit der Katastrophe Robert Enke könne es für meinen Verein nicht kommen, aber was die kleine Gruppe Extrem-Fans aus der Nordkurve sich seit Monaten leisten, übertrifft alles bisher dagewesene.

    Vermutlich wird die Dauerkarte für die kommende Spielzeit meine letzte sein, denn wenn die Ultras ihr Spielchen weiter treiben, war´s das für die Profimannschaft. Dumm ist nur, dass auch der Amateurverein ein großes Stück weit finanziell von der faktischen AG abhängig ist und seine Existenz ebenso gefährdet sein wird.

    • Genau, schuld sind die Ultras! Alleine "die Ultras"! Daran, dass Kind so einen Führungsstil pflegt. Daran, dass die Profimannschaft auch Spiele verliert. Daran, dass hier bald alles untergeht. Nein, nicht der Präsident oder der Vorstand, die eine ungleich höhere Verantwortung haben und nicht mal entlastet wurden auf der JHV.

    • Nichts und niemand ist "gefährdet". Selbst, wenn man Martin Kinds offensichtlich geschönte Zahlen zum Maßstab nimmt (46 Millionen Investitionen in 20 Jahren, einschließlich Gehaltsverzicht) muss man das mal ins Verhältnis dazu setzen, dass die Profifußballsparte allein jedes Jahr 39 Millionen aus der nationalen Fernsehvermarktung bekommt. Das wären in 20 Jahren 780 Millionen. Kinds Investitionen betragen also gerade einmal rund 5% der TV-Einnahmen, und da sind Eintrittskarten und Sponsoreneinnahmen noch nicht einmal dabei. Davon ist niemand abhängig.

      Ja, Kind ist auch ein "Macher" und hat vieles in die Wege geleitet, aber das ist jetzt auch kein völlig unersetzliches Talent. Wir sind nicht mehr in den 80ern, der alte Typus Biertresenpräsident ist überall ausgestorben, da sollte man sich nicht so viele Sorgen machen.

  13. So doof die Situation ist: der Stimmungsboykott hat der Stadt, dem Großraum, dem Land und der gesamten Republik gezeigt, dass es bei 96 um ein grundsätzliches Problem im Profi Fussball geht. Wir können stolz sein auf die Fans, die trotz aller Liebe zur Mannschaft im Stadion still geblieben sind.

    • " Wir können stolz sein auf die Fans, die trotz aller Liebe zur Mannschaft im Stadion still geblieben sind."

      Nicht ganz, Andreas, durch die geschickt eingesetzten "Kind muss weg"-Skandierungen der Ultras, wurde die Mehrheit der Besucher animiert, zu pfeifen (was die Mannschaften auf dem Platz sichtlich irritierte). So wurde die Mehrheit der Fans zum Werkzeug der Wenigen…………….

    • Genau, und dann freuen wir uns auf 2. Liga oder 3. Liga. 

      Man kann leider die Uhr nicht zurück drehen – Profifußball hat nun einmal mit Geld zu tun !

      • Ich gehe mit 96 auch in die dritte Liga, wenn es sein muss, wenn dann endlich wieder Ruhe einkehrt!

        Wenn dann endlich dieser Kindergarten (ganz ohne Wortspiel) aus gegenseitigen Schuldzuweisungen und populistischen Forderungen aufhört und endlich mal JEDER eingesehen hat, dass man an irgendeinem Punkt doch mal hätte reden müssen….

  14. Zu einem Tanz gehören immer, immer und immer noch zwei! Sowohl MK als auch die aktive Fanszene kann (mittlerweile) eine eigene Verantwortung nicht mehr von sich weisen. Jeder, jeder, aber auch wirklich jeder muss sich spätestens jetzt an die eigene Nase fassen! 

    Jeder schreit nach Demokratie, aber wo ist der in der Demokratie zwingend notwendige Wille zu einem Kompromiss?? Auch eben davon lebt eine Demokratie. 

    Ich habe auf der JHV von einem Fan (ich nehme an, er gehörte zu der Opposition) den Satz gehört "Europa ging damals auch ohne Gesellschafter!" Wirklich? Seid Ihr Euch da so sicher? Ohne Geld ging schon damals nichts, selbst Holstein Kiel hat, wie ich heute bei ntv gelesen habe, zwei millionenschwere Mäzene, ohne die in Kiel kein Zweitligafußball möglich wäre…

    Und wenn ich, an die aktive Fanszene gerichtet, auf Twitter schon wieder solche Sätze lese wie "…und die anderen "Fans" im Stadion…", dieser Satz bezog sich abschätzig auf alle, die nicht zum Oberrang Nordkurve gehören, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Warum seid auch ihr von so oben herab? Wo und wie macht ihr denn Öffentlichkeitsarbeit für Eure Sache (Flyer verteilen, Infoabende veranstalten für alle, die interessiert sind und nicht ins Chez Heinz kommen können und sich trotzdem informieren wollen, evtl. mal im regionalem Radio auftreten?)? Seid aber beleidigt, wenn man Euch nicht für voll nimmt?

    MK trägt auf der anderen Seite die Schuld, bei allen Verdiensten, dafür, dass es überhaupt soweit kommen musste…ABER bei allem Verständnis für die Opposition für ihre Anliegen, die Mannschaft nicht zu unterstützen, egal, in welcher Form, das geht mMn überhaupt nicht! Denn IM Stadion, AM Matchday, geht es nur noch um Fußball, für den Sieg, für drei Punkte, um nichts anderes! 

    Heldt ist nicht (nur) wegen der momentanen Situation gegangen, er war (das hat er schon in der Vergangenheit bewiesen) nur ein Söldner. An der Stimmung im Verein kann es nicht liegen, die ist in der Autostart noch schlechter als hier!

    Ich würde mir für das letzte Heimspiel gegen die Hertha wünschen, dass sich vor allem die aktive Fanszene bei der Mannschaft für eine sportlich geile Saison bedankt. Denn das ist das Mindeste, darum sollte es vor allem gehen, um den Sport und unser aller Begeisterung dafür! 

     

    • Flyer wurden im Stadion verteilt, die Leute der Fanszene wurden mit Hausverbot aus dem Stadion geschmissen. Die Fantreffen können als Infoabende gentutzt werden. Bereits vor der JHV 2016 gab es einen Infoabend, wo unter anderem Andreas Rettig vor Ort war. Die Seite von ProVerein quillt über vor Informationen.

      Interviews gab es in der HAZ und überregionalen Medien.

  15. Toller Artikel von Kai Niemitz, der bringt vieles auf den Punkt!

    Ich bin seit früher Jugend Anhänger der Roten und wohne seit 18 Jahren in der Nähe von BS. Ich hatte bisher immer viel Freude daran "Kulturbotschafter" in der blau-gelben Region zu sein, aber bei dem Bild, das wir aktuell nach außen abgeben, schäme ich mich als Fan von H96.

    Traditionsverein? Scheißverein! Ich sehe eine Anhäufung von Hampelmännern, sowohl in der Vereinsführung als auch in der (in)aktiven Fanszene! Katastrophale Führungsqualität trifft auf ideenloses und destruktives Verhalten, eine ganz feine Mischung für den Niedergang.

    Die Erkenntnis dass die Kommerzialisierung des Fußballs nicht mehr aufzuhalten ist, sollte mittlerweile auch in der Landeshauptstadt angekommen sein. Warum also 50+1 mit allen Mitteln verhindern? Die Regel wird fallen, es ist nur eine Frage der Zeit.

    Und ganz ehrlich, ich spiele lieber langfristig gegen Schalke, Dortmung und vielleicht auch mal wieder gegen Sevilla, als gegen Sandhausen, Heidenheim oder Aue. Es gibt zu dem Thema ein sehr treffendes Sprichwort: Wer nicht mit Zeit geht, der geht mit der Zeit.

    Wenn man aber im Verein und im Umfeld von H96 nicht schnell wieder zur Normalität und Vernunft zurückkehrt, spielen wir bald gegen Braunschweig. Allerdings nicht gegen die Eintracht, sondern gegen die Freien Turner oder Acosta! 

  16. BRAVO Kai. Du sprichst aus was ich seit geraumer Zeit denke. Wenn alle so weiter machen kriegen wir 96 bestimmt kaputt. Also reißt euch mal ein bisschen zusammen. 

  17. Schön war die Zeit des ersten Aufstiegs in die Bundesliga, die folgenden Jahre, bis zu 85000 im Niedersachsenstadion, tolle Stimmung und Unterstützung der Mannschaft. Die Nordkurve hieß noch E27 und jeder wußte, wann Silvester ist. Auch Eintracht Braunschweig war kein Problem…

    Heute ist Demokratie das Thema, gefordert von einigen wenigen, die sich dafür von ihrem"geliebten" Verein teuer bezahlen lassen. Und der große Vorsitzende und sein Präsident sind natürlich lupenreine Demokraten, ist doch klar. Und so ein Horst geht zur Betrügerfirma. Zumindest ist es nicht langweilig bei 96!

  18. Mimimi…Ich bin jetzt seit 40/70/100 Jahren unkritischer Kunde der nie hinterfragt hat was Lokalpresse oder Kind schwätzen, nie eine Choreo vorbereitet hat, sich nicht dafür interessiert hat ob der Fanladen oder Zwinger schließt, offenbar nicht mitbekommen hat das es bereits 2014/15 ähnlich stark kriselte, ausblendet das die diesjährige JHV sehr wohl und deutlich gezeigt hat das es eben nicht nur Ultras mit Faustpfand sind die ihre Mannschaft erpressen sondern auch gemäßigte Mitglieder die sich gegen die Pläne des Präsidenten und seines Vorstands zur Wehr setzen, aber jetzt reicht es mir, jetzt finde ich alles ganz schlimm. Tja, das kommt eben dabei raus wenn man zu lange (40 Jahre) blind durch die Gegend irrt und alles hinnimmt anstatt etwas zu ändern, aber wozu sollte man auch? Schließlich konnten wir uns auf eins immer verlassen…auf die Unterstützung der (aktiven) Fans. Somit mussten ''wir'' die schon 40/70/100 Jahre im Stadion sind nämlich jahrelang nichts tun außer Atmosphäre konsumieren und vielleicht ein- zweimal mitklatschen.
    Nur was ein Brief in Wutbürger Manier daran jetzt ändern soll versteh ich nicht. Lösungsansätze find ich hier nämlich auch keine!

  19. Und was will uns der Gralshüter Gustav damit sagen… . Alle im Stadion sind blöd, nur die Oppositionellen nicht! Super Antwort. Wenn ihr so kritisch seid, dann bleibt doch zu Hause, der Rest will Fussball sehen! Punkt!

  20. Genau Hoffmann so sieh das nämlich aus. Der Mehrheit geht es wirklich „nur“ um Fußball und nicht um Politik und Polemik. Ein Herr Rettig soll auch einmal die Vergangenheit von St. Pauli anschauen, da hat nämlich Papa Weisener auch jahrelang die Löcher gestopft.  Alles schon vergessen!

  21. Gutes Statement von Kai! Man mag über Kind denken wie man will, für oder gegen ihn sein. Ich habe das Schauspiel auf der Mitgliederversammlung erlebt. Für mich war die schwache Präsenz erschreckend, denn bei einem Verein mit 21.000 Mitgliedern sollten schon mehr als knapp 1.200 erscheinen. In meinen Augen terrorisiert eine Gruppe von 500 Leuten den ganzen Verein. Aber warum? Wenn ihnen 96 nicht passt, sollen sie doch zu Arminia gehen und uns Fußballfans in Ruhe lassen.

    Sich gegen Kind zu wenden, ist legitim. Aber sich im Niedersachsenstadion gegen die Mannschaft zu stellen, ist Verrat! Ich hoffe jedenfalls, daß die Besetzung der Nordkurve in der nächsten Saison anders aussehen wird. Die Schwachköpfe, die dort derzeit ihr Unwesen treiben, braucht 96 nicht!

  22. Streß Protest Krawall, das ist die Nordkurve, alles kaputt machen ist das Ziel. Das schafft kein Kind der Welt. Geht doch nach drüben ( Braunschweig)!

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