Spieler von Hannover 96 verzichten auf Gehalt – Schatzschneider und 96-Mitarbeiter in Kurzarbeit

Spieler von Hannover 96 verzichten auf Gehalt

Gute Geste: 96-Profis und Trainer Kocak üben Verzicht (Photo by FIRO/FIRO/SID/.)

Hannover – Die Profis vom Fußball-Zweitligisten Hannover 96 haben einem Gehaltsverzicht in der Coronakrise zugestimmt. Ab morgen schickt 96 einen Teil der Angestellten in Kurzarbeit.

Die Spieler von Hannover 96 haben einem Gehaltsverzicht in der Coronakrise zugestimmt. Der Sportliche Leiter Gerhard Zuber sowie Chefcoach Kenan Kocak verzichten ebenfalls auf einen Teil ihres Gehalts. Mit dem eingesparten Geld soll ein Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze von Klub-Mitarbeitern geleistet werden.

„Das ist ein großer Beitrag der Mannschaft, der zeigt, dass die 96-Familie zusammenhält – und zwar nicht nur in guten, sondern auch in schwierigen Zeiten“, sagte Zuber.

„Es war uns ein großes Bedürfnis, uns solidarisch mit den vielen Mitarbeitern zu zeigen“, fügte Kapitän Marvin Bakalorz an: „Wir haben in der Mannschaft heute und in den vergangenen Tagen mehrere Ideen und Modelle diskutiert und uns dann gemeinsam mit der Klubführung, Gerry Zuber und Kenan Kocak für diese Lösung entschieden.“

Keine Angaben über Höhe des Gehaltsverzichts – Kind hatte sich 20% gewünscht

Zuvor hatten auch Spieler von anderen Vereinen auf ihr Gehalt verzichtet. Unter anderem erklärten sich Spieler des VfB Stuttgart (bis zu 20%), Dynamo Dresden (insgesamt 300.000 Euro), Bayern München (20%), Schalke 04 (bis zu 30%) bereit, auf Gelder zu verzichten. Auf wieviel Gehalt die Spieler von Hannover 96 verzichten, wurde nicht bekannt. „Es sollte keine Alibi-Veranstaltung sein. Die Bundesligavereine geben da ja eine Indikation, 20 Prozent wären eine gute Marke“, hatte Kind im Vorfeld dem „Sportbuzzer“ gesagt.

Bakalorz: „Es war uns ein großes Bedürfnis, uns solidarisch mit den vielen Mitarbeitern zu zeigen“

Einige Mitarbeiter der Geschäftsstelle von Hannover 96 befinden sich ab morgen in Kurzarbeit. Ab dem 1. April (kein Aprilscherz) schickt der Zweitligist einen Teil der Angestellten in Kurzarbeit. „Zunächst einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle in der Robert-Enke-Straße, später vielleicht weitere“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Auch 96-Scout Dieter Schatzschneider ist laut „Sportbuzzer“ von Kurzarbeit betroffen. Entlassungen hat es bisher nicht gegeben.

„Hannover 96 wird diese kritische Situation meistern. Das geht nur Hand in Hand, indem Mannschaft, Mitarbeiter, Sponsoren und Fans zusammenhalten“, schreibt der Klub auf seiner Homepage hannover96.de.

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1 Kommentar

  1. Warum sollten Spieler,die ab 1.7.20 in die Arbeitslosigkeit gehen (Albornoz-Ostrzolek) auf Gehalt verzichten.Sie werden relativ wenig Alo bekommen und bei der derzeitigen Situation auch so schnell keinen neuen Vertrag bekommen. Ich hätte für diese (nur diese) Verständnis.

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