Frust und Trost

Prügeleien in der Innenstadt, brennende Banner in der Fankurve, Ausschreitungen am Hauptbahnhof? Alles Fehlanzeige. Es blieb weitestgehend ruhig in Hannover.

Die meisten Dresdner Fans benahmen sich vorbildlich und beschränkten sich auf den bedingungslosen Support ihrer Mannschaft.

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Vor dem Anpfiff gab es auch in der 96-Kurve reichlich Unterstützung.

Der Spielauftakt der Stendel-Elf (ohne den norwegischen Neuzugang Strandberg, dafür in Hälfte 2 mit dem genesenen Artur Sobiech) war überzeugend, doch Hannover 96 ließ sich durch das frühe Gegentor außer Takt bringen.

Zwar gab die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt auf, weder nach dem ersten Gegentor noch nach dem zweiten Dresdner Treffer – und auch nicht nach der überflüssigen Roten Karte gegen Salif Sané:





Der Senegalese griff mit der Hand ins Gesicht des Gegenspielers bei einer Kopf-an-Kopf-Diskussion und sah zu Recht die Rote Karte.

Das Hannoveraner Angriffsspiel wirkte insgesamt nicht strukturiert und war rein auf die individuelle Klasse einzelner Spieler ausgelegt. Spielmacher Sebastian Maier konnte der Partie nicht seinen Stempel aufdrücken, vergab selbst eine der besten Chancen mit einem Lattenschuss. Mit zunehmender Spieldauer standen Salif Sané und Niclas Füllkrug neben sich. Füllkrug scheint noch immer nicht in Hannover angekommen zu sein und ließ gleich mehrere gute Chancen liegen – offenbar braucht der Ricklinger noch Zeit und Vertrauen.

Vertrauen haben die 96-Fans in ihre Mannschaft.

Nach Abpfiff gab es keine Pfiffe, die es vielleicht von anderen Anhängern für ihre Mannschaft gegeben hätte.

Nein, stattdessen gab es ein viel schöneres Schlussbild: 96-Fans, die ihrer Mannschaft mit ihrem Beifall Trost schenken.

 

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