„Positive Lichtblicke? Aktuell nur Hult. Wacht endlich auf!“

Das 0:1 in Heidenheim hat vielen 96-Fans auf das Gemüt geschlagen. Die fünfte Auswärtsniederlage in dieser Saison hat tiefe Spuren hinterlassen, viel Frust und bittere Enttäuschung gehören von nun an zum Alltag an der Leine. Das entgegengebrachte Vertrauen gegenüber Mannschaft und Clubführung befindet sich auf einem steilen Abwärtstrend. Nach positiver Gesinnung sucht man nahezu vergeblich. Die gestrige Niederlage hat einmal mehr die fehlende Qualität innerhalb des Teams und vor allem die fehlende Gier offenbart. Hinsichtlich des Managements des vergangenen Sommers gibt es sicher auch Redebedarf. Der langjährige 96-Fan Kevin hat seinen Gemütszustand nach den gestrigen 90 Minuten in emotionalen Worten zusammengefasst. Hierfür erhielt er in den sozialen Medien viel Zuspruch. Auch wir wollen seinen passenden Worten ein Gehör schenken, lest hier seine treffende Zusammenfassung zur aktuellen Lage…

„Beschämend! Seit dem 01.11 in Fürth kein Tor mehr aus dem Spiel heraus gemacht. Gab es heute überhaupt einen Schuss aufs Tor? Kaiser und Schindler seit mehreren Wochen überhaupt nicht zweitligatauglich. Twumasi, für ihn gibt es gar keine Worte. Auch wenn ich Kocak sehr schätze, sollte man spätestens jetzt gewarnt sein. Die personelle Aufstellung und die taktischen Fehler sind nicht zum ersten Mal zu hinterfragen. Rückblickend kann man jetzt sicher auch sagen, dass die Transferpolitik im Sommer (milde gesagt) durchwachsen war. Ob es einen verwundert, wenn man doch eigentlich ,,vollumfänglich handlungsfähig“ ist aber keinen Euro ausgeben darf?!

Positive Lichtblicke? Aktuell nur Hult. Wacht endlich auf! Meiner Meinung nach gibt es seit der Trennung damals von Schmadtke nur noch Rückschritte und die Defizite gegenüber anderen Vereinen werden immer größer. Wirtschaftlich sowie sportlich. Die peinliche öffentliche Darstellung ist hierbei nicht zu vergessen. Für das Hier und Jetzt darf man Kocak und Zuber in die Verantwortung ziehen. Blickt man aber langfristig zurück, wird es Zeit, dass endlich ein überfälliger Wechsel an oberster Stelle stattfindet! Sonst werden wohl auch die nächsten fünf Trainerwechsel keinen Erfolg bringen…“

Hannover verliert das Duell gegen Heidenheim (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

Die emotionalen und durchaus polarisierenden Worte von Kevin sind definitiv angebracht, jetzt mehr denn je. Was sich in Hannover zusammenbraut, lässt die Haare emporstehen. Innerhalb der letzten Woche ließ Martin Kind verlauten, man hoffe durch einen Sieg noch einmal oben anklopfen zu können. Die Ambitionen in der Landeshauptstadt sind also doch nicht verschwunden. Nichtsdestotrotz sind sie Illusion, der Hochmut sollte schnellstmöglich eingestellt werden.

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