Mein erstes Geisterspiel

Der neue Podcast über Hannover 96: Auswärtssieg und Heimgeisterspiel

Gegen Osnabrück gemeinsam als Erfolgsduo eingewechselt, jetzt erstmals getrennt: Gegen Dresden spielt Ducksch neben Guidetti von Anfang an, Weydandt bleibt nur die Jokerrolle. Foto: Imago

Keine Zeit für Träumereien – oder? Sollten wir in der Tabelle nach oben oder nach unten schauen? Christian und Dennis holen sich dazu Meinungen von Runnertobi und André ein. Und wie fühlt es sich an, bei einem Geisterspiel live im Stadion zu sein? Dazu sprechen Christian und Dennis mit Christoph „Hecki“ Heckmann, dem stellvertretenden Pressesprecher von Hannover 96. Das und mehr in der neuen Folge von 96Freunde – der Hannover-Podcast.

Nach 77 Tage der erste Dreier: Der Titel „Corona-Meister“, als Ziel ausgerufen von Runnertobi in der letzten Podcast-Folge, erscheint zumindest nicht ganz unrealistisch. Dennoch gibt es noch viel zu viele Schwachstellen im Spiel von Hannover 96, die Dennis unermüdlich auflistet: Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Hannover 96 das unnötige 2:1-Gegentor kassierte, brachen die Roten komplett ein, es war kein Aufbäumen sichtbar. Erst als Genki Haraguchi mit Glück und Geschick einen Elfmeter herausholte und Kenan Kocak mit vier Wechseln die Weichen zum Sieg stellte, ging es in der Schlussphase das Spiels aufwärts. Zwischenfazit: Der 2:4-Auswärtssieg hört sich kraftvoller an, als er tatsächlich war. Das schmälert jedoch nicht das Überraschungs-Comeback von Doppeltorschütze Marvin Ducksch.

Im Auftaktgespräch mit Christoph Heckmann erfahren wir allerlei Wissenswertes über den Ablauf eines Geisterspiels, was dem normalen Fan zurzeit verborgen bleibt: Etwa dass es wegen Sicherheitsvorschriften einen Stadionsprecher geben muss (trotz leerer Ränge!) oder dass es nun Hecki selbst ist, der die Spieler stellvertretend für die Radioreporter interviewt.

 

Masken für die Mitarbeiter: Vor dem Spiel von Hannover 96 gegen Osnabrück wurden Masken für das Betreuerteam verteilt. Foto: Imago

Wie das XXL-Plakat der Osnabrücker Fans („Euer Geschäft ist krank – Quarantäne für den Fußball“) es nun ins Osnabrücker Stadion geschafft hat, bleibt ein Rätsel. Interessant war ebenfalls die Geräuschkulisse für die Fernsehzuschauer: Der Sturzregen ab Minute 41 war laut und deutlich zu hören – wohl nie zuvor war der prasselnde Regen so klar zu vernehmen wie beim dem Spiel vor leeren Rängen.

Nicht nur deshalb hatte das Spiel teils Kreisliga-Flair: Wie bei einem unterklassigen Spiel zweier Dorfvereine waren die Rufe der Trainer über den ganzen Platz zu hören. Kocaks Rufe hallten besonders laut über das Spielfeld, egal ob „ruhig, ruhig!“ oder „rauf, rauf!“ Der Sky-Reporter kommentierte trocken: „Kocak kann man bis nach Münster hören.“

Wie wird sich das erste Heim-Geisterspiel gegen Karlsruhe anfühlen? Auch darüber sprechen Christian und Dennis mit Hecki. Genug Themen für eine neue Folge – viel Spaß beim Hören von Folge 35 von „96Freunde – der Hannover-Podcast“.

Neben Ducksch der Mann des Spiels: Genki Haraguchi holte den wichtigen Elfmeter heraus und belohnte sich selbst mit einem Tor. Foto: Imago

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