Kind gibt bei Wontorras Fußball-Talk Einblicke in seine Zukunftspläne

"Qualitativ gute Bewerbungen"

Lässt Thomas Doll weiterhin eine Tür offen: Martin Kind (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)

Hannover – Klubchef Martin Kind vom Bundesliga-Tabellenletzten Hannover 96 hat die Zukunft von Trainer Thomas Doll über den Sommer hinaus offen gelassen.

Klubchef Martin Kind (74) vom Bundesliga-Tabellenletzten Hannover 96 hat die Zukunft von Trainer Thomas Doll (53) über den Sommer hinaus offen gelassen. Ob Doll den Neuaufbau bei den Niedersachsen in der nächsten Saison verantworten werde, könne Kind „heute nicht entscheiden oder beurteilen“, sagte der Unternehmer am Sonntag bei „Wontorra – der Fußball-Talk“ auf Sky Sport News HD.

Doll hatte Ende Januar bei 96 einen Vertrag bis 2020 unterschrieben, dieser gilt für die 1. und 2. Liga. Beim 0:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach kassierten die Roten die achte Niederlage in Serie, der Abstand auf den Relegationsrang beträgt sieben Punkte.

Grundsätzlich will Kind den Klub nach der enttäuschend verlaufenden Saison anders ausrichten.

„Wir müssen einen vollständigen Neuaufbau einleiten“ und „endlich eine eigene Philosophie erarbeiten“, sagte er: „Wir brauchen mehr Fußball-Kompetenz, um mehr Sicherheit in den Entscheidungen“ zu erhalten.

Namen von möglichen Kandidaten (wie Markus Krösche, Dietmar Beiersdorfer oder Dieter Hecking), die Horst Heldt als Manager beerben könnten, wollte Kind nicht kommentieren.

Hannover 96 sei als Arbeitgeber trotz allem aber „schon noch attraktiv“, er erhalte „ausreichend und qualitativ gute Bewerbungen“. Wann der neue Sportchef präsentiert wird, ist aber weiterhin offen. „Wir wollen uns diesmal nicht unter Zeitdruck setzen lassen“, sagte Kind, man werde „schon etwas professioneller unsere Entscheidung vorbereiten“.

 

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