Aufregung bei Hannover-Fans: 96 im DFB-Pokal disqualifiziert?

NUREMBERG, GERMANY - OCTOBER 23: Daniel Stendel, trainer of Hannover 96 standing beside the pitch before the Second Bundesliga match between 1. FC Nuernberg and Hannover 96 at Arena Nuernberg on October 23, 2016 in Nuremberg, Germany. (Photo by Marc Mueller/Bongarts/Getty Images)

Schreckensmeldung für Hannover 96-Fans: Wegen der Nominierung eines angeblich gesperrten Spielers könnte Hannover 96 disqualifiziert werden – das meldet die Sport-Informationsseite 90min.de.

Doch hierbei handelt es sich um eine Falschmeldung. Trotzdem sorgt diese Nachricht seit gestern Abend für reichlich Aufregung im Umfeld von Hannover 96: Zahlreiche Fans verbreiteten die Nachricht auf Facebook und teilten sie in ihrem Freundeskreis, ohne sie zu hinterfragen.

90min.de schreibt:

„Die Niedersachsen nominierten den 25-jährigen Florian Hübner. Das Problematische: Der Innenverteidiger bekam im Herbst 2015 bei der 2:3-Niederlage mit dem SV Sandhausen die Rote Karte und wurde gesperrt.“

Und weiter schreibt die Sport-Informationsseite 90min.de:

„Laut der offiziellen DFB-Seite ist der Sommerneuzugang der 96er noch für ein Spiel gesperrt und darf somit weder im Kader stehen, noch gegen Frankfurt zum Einsatz kommen.“






Dabei führt 90min.de auch noch ein Beispiel aus dem Afrika-Cup an: „In Afrika gab es in der Vergangenheit auf FIFA-Ebene einen ähnlichen Fall.  Der afrikanische Verband CAF hatte Äquatorialguinea für den Afrika-Cup 2015 in Marokko disqualifiziert, da die Afrikaner einen – ebenfalls gesperrten – Spieler in der Qualifikation gegen Mauretanien eingesetzt haben.“

Auch wenn das Afrika-Beispiel richtig ist, so ist es nicht korrekt, dass Hübner nicht spielberechtigt ist. Hübner wurde 2015 für 2 Spiele gesperrt. Da Hannover 96 bereits gegen Offenbach (3:2 n.V.) und Düsseldorf (6:1) gespielt hat, ist diese Sperre bereits abgesessen. Damit droht Hannover 96 keine Disqualifikation.

90min.de beruft sich auf die offizielle DFB-Seite. Auf dieser ist in der Tat vermerkt, dass Hübner noch ein Spiel gesperrt sei. Dabei handelt es sich allerdings um Schludrigkeit des zuständigen Seiten-Administrators, denn die DFB-Seite wurde seit Monaten offenbar nicht aktualisiert. 

In der Zwischenzeit hat der Pressesprecher von Hannover 96 bestätigt, dass es sich um eine irreführende Meldung handelt und Hübner spielen darf. 

Und hier ist eine zweite gute Nachricht für Hannover 96:






Hannover 96 ist weder disqualifiziert noch müssen die Roten auf ihren Kapitän verzichten: Manuel Schmiedebach hat sich wieder einsatzbereit gemeldet.

Er hatte sich in der Winterpause einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte in den ersten beiden Spielen in diesem Jahr nicht auflaufen.

Ob Schmiedebach allerdings direkt in der Startelf steht oder ob Stendel wie gegen Kaiserslautern auf Iver Fossum oder wie gegen Fürth auf Salif Sané setzt, ist noch nicht geklärt.

Angesichts der spielerisch schwachen Auftritte der Roten in den letzten beiden Spielen dürften Schmiedebachs Chancen aber hoch sein, von Anfang an zu spielen, selbst wenn er noch nicht wieder ganz bei 100% ist.

Marvin Bakalorz, der zweite etatmäßige Sechser, ist leicht angeschlagen, aber hochmotiviert, gegen seinen Ex-Verein zu spielen: Bakalorz stand von 2013 bis 2014 bei den Hessen unter Vertrag.

Hannover 96-Fans dürfen sich durchaus Hoffnungen auf eine Überraschung gegen den Favoriten aus Frankfurt machen, auch wenn 96 gegen Fürth strauchelte. In der Hinrunde war die Ausgangssituation vor dem Pokalspiel gegen Düsseldorf ähnlich. Damals hatte Hannover gleich zwei Spiele hintereinander verloren, gegen Union Berlin (1:2) und gegen Nürnberg (0:2).

Trainer Stendel wurde schon öffentlich angezählt, doch dann fegte sein Team mit einem 6:1 gegen Düsseldorf im Pokal alle Bedenken beiseite.

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Sein Team darf morgen antreten: Hannover 96-Trainer Daniel Stendel. Foto: Getty Images

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