Lieberknechts Lob und Stendels Wut. Ein Kommentar.

Diese wütenden Worte von Daniel Stendel haben gesessen:

„Für das, was wir in der ersten Halbzeit auf den Platz gebracht haben, fehlen mir jetzt die Worte. In der Halbzeitpause habe ich eine Menge Worte gefunden“, sagte 96-Coach Daniel Stendel nach der Partie gegen Würzburg (3:1).

In der Pause hatte Hannover 96 noch 0:1 hinten gelegen und war spielerisch enttäuschend. Umso verwunderlicher, dass kurz vor dem Niedersachsen-Derby (Sonntag, 13:30)  Hannover viel Lob von Braunschweig-Trainer Lieberknecht erhält!

„Die Mannschaft ist stärker als die damalige in der 1. Liga“, sagt Torsten Lieberknecht. Dass sein Verein jetzt Hannover 96 als Tabellenführer empfangen werde, habe er nicht erwartet.

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„Ich dachte eigentlich, es wird nur ein Derby. Es ist überraschend, dass es nun ein Spiel um die Spitzenplätze geworden ist.“

Vor dem Derby gegen Hannover 96: Torsten Lieberknecht. Foto: Steven Schaap – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42555183

Viel Lob hatte Lieberknecht für Daniel Stendel und die Entwicklung der Mannschaft über: 

„Das ist eine Mannschaft. Das Gefühl ist da. Sie haben Identifikationsfiguren aufgebaut“, sagte Lieberknecht.

Huch? Ein Lob aus Braunschweig? Und das, nachdem Hannover erst durch Stendels Wutrede mit viel Glück einen Sieg gegen die rumpeligen Würzburger Kickers geholt hatte? Da passt etwas nicht zusammen. Oder doch?

Braunschweig-Trainer Torsten Lieberknecht hat nicht etwa seine Liebe für die Stadt Hannover und den Verein Hannover 96 entdeckt.

Nein, im Gegenteil. Sein Lob für Hannover 96 ist kühl kalkuliert. Man könnte auch sagen: Vergiftet. Es dient einzig einem Zweck:




Er nimmt so geschickt Druck von seinem Team, schraubt die Erwartungshaltung in Braunschweig etwas runter und spielt die Favoriten-Rolle klammheimlich dem Gast aus Hannover zu.

Dieses Manöver macht Sinn, denn eigentlich wäre Braunschweig – Heimmannschaft und Tabellenführer – von den Fakten her der Favorit gegen Hannover 96, dem Auswärtsteam und Tabellendritten.

Doch so setzt Lieberknecht nun Hannover 96 unter Druck. Dabei hat 96 nach der letzten Derbyniederlage und dem nervösen Umfeld ohnehin schon mit hohem Erwartungsdruck zu kämpfen.

Es scheint, dass Lieberknecht darauf spekuliert, dass Hannovers wie vor zweieinhalb Jahren beim 0:3 verkrampft und nervös auftritt. Gegenüber Bild sagte Ex-Hannoveraner Leon Andreasen:

„Das 0:3 war ein Albtraum, die größte Enttäuschung in meiner Zeit bei 96. Wir waren total verkrampft, das darf den Jungs Sonntag nicht passieren.“

Auch wenn Lieberknecht auf verkrampfte 96er spekuliert und den Erwartungsdruck durch seine Lobes-Arie versucht, in die Höhe zu treiben: Das junge Team von Daniel Stendel kann befreit aufspielen:

Von den damaligen Derbyverlierern stehen nur noch 4 Spieler im Kader (Prib, Schmiedebach, Hoffmann, Sobiech). Mit der jetzigen Mannschaftsmoral stehen die Chancen gut auf den heiß ersehnten Derbysieg.

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1 Kommentar

  1. Ja nicht anstecken lassen, konzentieren einfach nur auf das Spiel! Es wird ein schweres Spiel gegen Braunschweig, wichtig ist was am Ende steht!

     

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