Dieser Mann ist ein Grund mehr, warum Heldt nach Köln will

Alexander Wehrle (links) ist ein Vertrauter von Horst Heldt. Foto: Getty Images

Es sind nicht nur Heimatgefühle, die Horst Heldt zum 1. FC Köln ziehen. Auch eine andere Person steht im Zentrum bei der Diskussion um seinen Wechsel von Hannover 96 zum 1. FC Köln.

Der im rheinischen Königswinter geborenen Heldt hat seine Profikarriere bei den Geißböcken begonnen, für die er 130 Bundesligaspiele absolvierte. Beim VfB Stuttgart startete Heldt anschließend 2006 seine Funktionärskarriere. Bei den Schwaben arbeitete Heldt in der Folge mit Alexander Wehrle zusammen, der damals noch als Assistent des Vorstands agierte.

Eben jener Alexander Wehrle, mit dem Heldt zum ersten Mal bei Stuttgart zusammen arbeitete, ist heute Geschäftsführer der Kölner. Heldt und Wehrle sind in der Zeit bei Stuttgart enge Vertraute geworden. Bei Hannover pflegt Heldt zu Andermatt ein allenfalls professionelles, aber nicht freundschaftliches Verhältnis: So hatte Andermatt sich zum Beispiel gegen eine Verpflichtung von Bebou ausgesprochen, obwohl Heldt den schnellen Düsseldorfer unbedingt verpflichten wollte.

Bei Köln hätte Heldt mit Wehrle einen Ansprechpartner in der Führungsetage des Vereins, dem er blind vertraut. Der 42-jährige Wehrle ist kein ehemaliger Profifußballer, sondern ein Geschäftsmann. Vom „Finance Magazin“ wurde er sogar mal als „CFO des Monats“ ausgezeichnet. Von Fußball versteht Wehrle aber eher wenig. Das bedeutet: Bei sportlichen Dingen hätte Heldt definitiv das letzte Wort – jemand wie Martin Andermatt würde ihm bei Verpflichtungen nicht mehr dazwischenfunken.

Klubpräsident Martin Kind von Hannover 96 hat dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln im Werben um 96-Sportchef Horst Heldt jedoch eine klare Absage erteilt. „Wir planen mit Horst Heldt“, sagte Kind am Sonntag bei „Wontorra – der Fußball-Talk“ bei Sky Sport News HD: „Er leistet super Arbeit und ist hochrespektiert. Es gibt kein Argument, Horst Heldt freizustellen.“ Via Bild-Zeitung legte der Unternehmer nach: „Es ist 1000-prozentig, dass Horst Heldt bleibt. Sein Bleiben ist alternativlos.“

Kind bekräftigte zudem den Plan einer Beförderung von Heldt bei 96. „Der Geschäftsführer-Posten ist gar kein Problem. Formal muss ihn der Aufsichtsrat absegnen, aber Horst Heldt hat deutlich bewiesen, welche Qualitäten er hat“, sagte Kind dem Blatt: „Wir hatten uns sowieso auf diese Beförderung verständigt, unser Plan war, ein Jahr zu warten nach den Erfahrungen der Vergangenheit. Aber wenn es jetzt schneller passieren soll, dann machen wir es schneller.“

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