Schluss mit der Schwarzmalerei: Ein Blick auf Lars Gindorf

HANOVER, GERMANY - APRIL 27: Lars Gindorf of Hannover (celebrates the first goal during the Second Bundesliga match between Hannover 96 and 1. FC Köln at Heinz von Heiden Arena on April 27, 2025 in Hanover, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

Bei Hannover 96 haben in den letzten Tagen die negativen Schlagzeilen dominiert. Das wollen wir jetzt aber mal ändern. Ja, der Saisonstart hat niemanden zufriedengestellt. Ja, die Entlassung von Christian Titz verlief teilweise schmutzig. Aber die Schwarzmalerei muss jetzt ein Ende haben.

Am Sonntag empfängt Hannover 96 den nächsten Gegner, und dabei soll beziehungsweise muss der Turnaround gelingen. Was uns dabei zugutekommen könnte: die Leistungssteigerung von Lars Gindorf.

Auch er blieb nach den Partien gegen Cottbus und Wolfsburg nicht von negativen Schlagzeilen verschont. Zugegeben: Die Chancenverwertung war mit null Toren bei zehn Abschlüssen natürlich auch nicht so, wie es sich der Spieler selbst erhofft hatte.


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Aber auch in den ersten beiden Wochen musste man bedenken: Gindorf hat das Zeug dazu, sich die Expected Goals im Alleingang herauszuspielen – mit geschickten und sicheren Dribblings durch das Zentrum. Das bringt die Mannschaft nach vorne.

Gindorf hat sich im 96-Spiel etabliert

Seit dem Pokalspiel gegen Hemelingen und seinem Hattrick geht es für Gindorf sichtlich bergauf. Stichwort: Selbstvertrauen. Gegen Darmstadt, Karlsruhe und Nürnberg war er jeweils erfolgreich. Und aus der letzten Saison wissen wir, dass auch Elfmeter kein Torgarant sind.

Aber auch in den weniger offensichtlichen Statistiken hat Gindorf zugelegt. Durchschnittlich legte er zuletzt 9,3 Kilometer pro Spiel zurück und ließ sich dabei immer wieder auf den Flügel fallen. Zu Beginn der Spielzeit waren es noch 7,8 Kilometer.

Auch als Schaltzentrale ist Gindorf deutlich stabiler geworden. Ein Beispiel: In den ersten drei Wochen lag die durchschnittliche Passquote bei 62,67 Prozent. Am letzten Wochenende gelang eine beachtliche Steigerung auf 95 Prozent!

Hinzu kamen zwei Schlüsselpässe. Auch diese blieben zuvor zu oft hängen. Dass Gindorf das Spiel mehr und mehr an sich reißt, zeigt auch die Zahl seiner Ballberührungen. Gegen Cottbus und Wolfsburg waren es durchschnittlich noch 38. Zuletzt waren es gut 51.

Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!

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