Heute wollen wir einen genaueren Blick auf unseren kommenden Gegner werfen: Hertha BSC aus Berlin. Jeder von uns dürfte mitbekommen haben, dass das Team von Stefan Leitl dem Europa-League-Achtelfinalisten aus Freiburg im DFB-Pokal-Viertelfinale einen echten Fight geliefert hat. Am Ende stand die „Alte Dame“ über 120 Minuten auf dem Platz – ein Umstand, der uns mit Blick auf die Belastung natürlich nicht ungelegen kommt.
Doch auch unabhängig davon müssen wir uns keineswegs verstecken. Mit drei Siegen im Rücken geht Hannover 96 mit breiter Brust in die Partie. Insbesondere die erste Hälfte gegen Kiel hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut unsere Offensivkräfte inzwischen harmonieren – Neuzugang Saad eingeschlossen.
Die Hertha hat in dieser Saison bereits mehrfach Führungen durch leichtfertige Fehler aus der Hand gegeben – gefundenes Fressen für den aktuellen Top-Torjäger der Liga, Benjamin Källman. Schmerzhaft aus Berliner Sicht sind zudem die Ausfälle von Rechtsverteidiger Zeefuik sowie Mittelfeldallrounder Eichhorn.
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Tempovorteile auf dem Flügel
Gerade die Verletzung von Zeefuik verschafft uns einen enormen Tempovorteil auf der linken Schiene. Der bereits angesprochene Saad könnte sich gegen seinen voraussichtlichen Gegenspieler Gechter viel Raum erarbeiten. Da die Hertha traditionell mit einer Dreierkette agiert, dürften sich dort immer wieder Möglichkeiten ergeben, dynamisch nach innen zu ziehen und selbst den Abschluss zu suchen oder gefährlich abzulegen.
Der Ausfall von Eichhorn spielt vor allem Kapitän Leopold in die Karten. Im direkten Vergleich mit seinem Pendant Seguin schätze ich ihn deutlich raffinierter ein – insbesondere, wenn es darum geht, Räume zu erkennen und mit präzisen Steilpässen zu bespielen.
Stoßstürmer Kownacki, der sich gerade erst nach seiner Sprunggelenksverletzung zurückgekämpft hatte, fehlt der Hertha zudem rotgesperrt. Und mit Blick darauf, dass Nawrocki unsere Hintermannschaft wieder verstärken dürfte, mache ich mir auch vor einem gewissen Fabian Reese keine allzu großen Sorgen.
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Die Voraussetzungen sind gut. Wenn wir unsere Form konservieren, ist der nächste Dreier alles andere als unrealistisch – und der Druck auf Schalke und die Konkurrenz könnte weiter wachsen.
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