Wie einst Olli Kahn: Doll freut sich darauf, auswärts ausgepfiffen zu werden – Nagelsmann zeigt sich von Hannover 96 unbeeindruckt

Thomas Doll spürt positive Stimmung im Team (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

Hannover – Nach dem ersten Sieg unter Trainer Thomas Doll geht Hannover 96 mit frischem Schwung ins schwere Auswärtsspiel am Samstag bei der TSG Hoffenheim.

Nach dem ersten Sieg unter Trainer Thomas Doll geht Hannover 96 mit frischem Schwung ins schwere Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei der TSG Hoffenheim. „Ich habe in der Woche gespürt, dass die Stimmung eine andere ist. Das ist auch total nachvollziehbar, wenn man so viel Nackenschläge bekommen hat“, sagte Doll am Donnerstag. Gleichzeitig hätten seine Spielern „nicht den Eindruck erweckt, dass sie glauben, jetzt geht es von alleine“.

Mit dieser „guten Mischung aus Konzentration und Lockerheit“ wolle man gegen Hoffenheim die miserable Auswärtsbilanz aufbessern, betonte der gebürtige Malchiner. Seit 22 Ligaspielen in der Fremde hat 96 nicht mehr gewonnen.

„Wir brauchen mutige, freche Fußballspieler, die nicht nur gut verteidigen wollen“, sagte Doll, der seine Spieler in Gesprächen die Angst vor den gegnerischen Fans nehmen möchte: „Ich mochte es als Profi immer sehr gerne, wenn ich auswärts ausgepfiffen wurde. Das hat mich nur noch besser gemacht.“

Coach Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim will sich in der Vorbereitung auf das Punktspiel nicht von den taktischen Änderungen des neuen Trainers Thomas Doll verunsichern lassen. „Wir wissen nicht ganz genau, was auf uns zukommt. Aber es ist mir ziemlich egal, wer als Trainer da ist“, sagte der 31-Jährige, der auf Ermin Bicakcic und den gesperrten Florian Grillitsch verzichten muss.

 

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