Hannover 96: Mit Leidenschaft, Emotionalität und Wille zum Sturm auf das Millerntor

Bleibt 96 an der Spitze dran?

Auch Kenan Karaman darf sich auf die EM freuen.

Hannover – Nach dem Sieg im Heimspiel gegen die Löwen, wollen die „Roten“ jetzt auch das Millerntor stürmen. Den Plan dafür verrät Trainer Daniel Stendel verraten: Mit Leidenschaft, Emotionalität und Wille, soll die Chance in der Offensive gesucht werden.

Da geht es lang. Kenan Karaman brachte 96 im Heimspiel in Führung. Am Samstag steht er aber nicht zur Verfügung. Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images.

Historie in Liga Zwei

Im Hinspiel hielt der Gast aus Hamburg die Partie lange offen. Der Dosenöffner gelang Kenan Karaman erst in der 75. Minute. Am Ende stand es 2:0 für Hannover. Das letzte Zweitligaspiel am Millerntor fand am 13. Mai 2001 statt. Seinerzeit gab es ein 2:2-Unentschieden. Eine Wiederholung des Ergebnisses würde weder dem FC St. Pauli, noch Hannover 96 entscheidend helfen. Vor allem müsste ohne Erfolg in der Hansestadt wohl Trainer Daniel Stendel bei den „Roten“ den Hut nehmen. Die Bilanz im Unterhaus spricht auch deutlich für 96. Neun Spiele konnten die Hannoveraner für sich entscheiden. Nur vier Mal kam der Sieger aus Hamburg. Hinzu kamen bisher fünf Remis. Unangefochtener Rekord-Torschütze des Duells ist Siggi Reich (96) mit sechs Treffern.


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Das 1:2 gegen Union Berlin war erst die zweite Niederlage in der Rückrunde für die Kiezkicker. Ansonsten gab es vier Siege und ein Unterschieden. Damit liegt die Lienen-Elf deutlich über der Bilanz aus der Hinrunde. Dort war St. Pauli mit nur elf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. in den  sieben Spielen der Rückrunde sammelte das Team bereits zwei Punkte mehr. Außerdem gab es in den letzten fünf Heimspielen nur eine Niederlage (0:1 gegen den VfB Stuttgart). 


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96-Coach Daniel Stendel konnte durch einen 1:0-Heimsieg in der Vorwoche, seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Dennoch bleibt der Trainer auf der Kippe und kann nur bei einem Sieg von einem Verbleib auf der Bank der Hannoveraner ausgehen. In den sieben bisherigen Partien in der Rückrunde fuhr der Aufstiegsfavorit nur vier Siege ein. Zwei Spiele gingen verloren. Darunter das katastrophale letzte Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Auch deswegen zog Union Berlin an den „Roten“ vorbei. Auch Eintracht Braunschweig darf aufgrund de


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Sorg und Sobiech wieder fit

Artur Sobiech und Oliver Sorg kehren nach Verletzungspausen wieder in den Kader zurück. Ebenfalls wieder dabei ist Kapitän Manuel Schmiedebach. Im Heimspiel gegen 1860 München fehlte er gelbgesperrt.  Nicht mit von der Partie ist der Torschütze des 1:0 im Hinspiel, Kenan Karaman, der sich beim 1:0-Sieg gegen die Münchner eine schwere Bänderdehnung zugezogen hatte. Außerdem fehlen Trainer Daniel Stendel Felix Klaus und Verteidiger Stefan Strandberg. Der Außenbahnspieler laboriert an einer Wadenprellung. Der Coach verlangt volle Pulle von seinen Spielern: „Es ist ein sehr anspruchsvoller Gegner für uns. Deshalb wird es eine Herausforderung, bei der wir dagegenhalten müssen und unsere Chancen in der Offensive suchen werden, so Stendel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Das Kader für die Partie am Millerntor. Grafik: www.hannover96.de

Paulis Sobiech wieder nicht dabei

Wie schon im Hinspiel fehlt dem FC St. Pauli mit Lasse Sobiech der Turm in der Abwehr. Der Verteidiger muss aufgrund einer Gelbsperre passen. Trainer Ewald Lienen beklagt insgesamt drei Ausfälle: zusätzlich zu Sobiech fehlen Christopher Avevor (muskuläre Probleme) und Johannes Flum (Adduktorenzerrung). Ewald Lienen hat großen Respekt vor seinem Exklub, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel klarstellte: „Sie sind in der Lage, aus dem Nichts ein Tor zu erzielen. Darauf müssen wir uns von der ersten Minute an einstellen.“ Man darf gespannt sein, wie der Fußbalehrer diese Aufgabe lösen wird.

Zurück in die Vergangenheit

Philipp Tschauner und Sebastian Maier haben auf Spielerseite eine Vergangenheit beim Kiezklub. Tschauner absolvierte zwischen 2011 und 2015 109 Partien für die Hamburger. Maier trug von 2013 bis 2016 in 70 Zweitligaspielen das Trikot des FC St. Pauli. Außerdem beendete Trainer Daniel Stendel vor zehn Jahren seine Profikarriere am Millerntor. Pauli-Trainer Ewald Lienen coachte von März 2004 bis November 2005 auch 96. Er verhinderte in 57 Bundesligaspielen den Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus.


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So könnten sie spielen:

FC St. Pauli: Heerwagen – Dudziak, Gonther, Hornschuh, Buballa – Nehrig, Buchtmann – Cenk Sahin, Möller Daehli, Sobota – Bouhaddouz

Hannover 96: Tschauner – Bakalorz, Anton, Sane, Albornoz – Schmiedebach, Fossum –  Bech, Maier, Prib – Harnik

Redaktionstipp: 0:1


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