Sein Weggang würde die Probleme bei Hannover 96 deutlich vergrößern

In wenigen Tagen öffnet das Winter-Transferfenster der Bundesliga. Die wohl größte Aufgabe der 18 Bundesligisten hat Hannover 96. Während die anderen Teams zumeist auf einer Position umbauen müssen, muss 96 auf allen Positionen nachlegen, ansonsten wird der Gang in die zweite Liga wohl kaum unumgänglich sein. Im Gegenzug muss man aber auch versuchen, die wertvollen Spieler im eigenen Kader zu halten, um die Moral nicht noch weiter zu schwächen… Die Nachricht wird den 96-Anhängern nicht gefallen, doch der Abgang eines solchen Spielers droht!

 

Philipp Tschauner vor Abgang
Mit seinen Paraden hat er uns zurück ins Oberhaus geführt und auch in der vergangenen Saison hatte er einen großen Anteil am Klassenerhalt, nun will Tschauner anscheinend weg aus Hannover. Nachdem er seinen Stammplatz an Michael Esser abgeben musste und diese Saison die Aufgabe des Bankwärmers inne hat, scheint Tschauners Geduld vorbei zu sein. Der 33-Jährige kam in dieser Spielzeit lediglich auf 90 Spielminuten – und das, obwohl es im 96-Gehäuse regelmäßig einschlägt. Nach Informationen der „Bild“ sei der FC Ingolstadt Favorit auf eine Verpflichtung des Schlussmanns. Das Zweitliga-Schlusslicht würde Tschauner eine Einsatzgarantie bieten, da der ehemalige Kapitän mit seiner Reservistenrolle bei den Niedersachsen alles andere als zufrieden ist, scheint das Gerücht wahrscheinlich. Bei dem zuverlässigen Portal „transfermarkt.de“ wird das Gerücht bereits mit 78 Prozent beziffert. Auch wenn wir es nicht wirklich wahr haben wollen, die Zeichen stehen auf Abschied.

Sein Abgang wäre kaum zu verkraften – kann man Tschauner noch vom Verbleib überzeugen?

Dennoch hat man die Chance, Tschauner zu einem Verbleib zu bringen, sofern er seinen Stammplatz zurückbekommt. Coach Breitenreiter betonte in den vergangenen Monaten immer wieder, dass es auf der Torwartposition einen offenen Zweikampf gibt – ob Tschauner diesen Zweikampf nochmal annehmen wird, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Falls sich der Abgang realisieren sollte, muss Hannover auch auf der Torwartposition nachlegen, denn mit nur einem gestandenem Keeper kann man nicht in die Rückrunde starten. Schon jetzt fehlen den Roten die finanziellen Mittel, um die vielen anderen Baustellen zu bewältigen – Tschauners Abgang könnte Hannover 96 nun in noch größere Probleme stürzen.

1 Kommentar

  1. Verschont uns doch mit den Hobbyschätzern von transfermarkt. Es ist mir unerklärlich wie man die ernst nehmen kann. Wofür wurde eigentlich Leo Weinkauf geholt? Sahin-Radlinger steht auch noch auf der Gehaltsliste.

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