Salif Sané führt den Senegal zum ersten Sieg

Salif Sané macht auch in der Nationalmannschaft da weiter, wo er bei 96 aufgehört hat. Der 1,96 Meter große Innenverteidiger überzeugte beim 2:1-Sieg des Senegals über Polen auf ganzer Linie und ließ Bayern-Star Robert Lewandowski gänzlich verblassen.

Senegal – Polen  2:1

Das zweite Spiel der Gruppe H hatte es in sich, in einer hitzigen Partie sicherte Matchwinner Niang (ein Tor, eine Vorlage) den ersten Sieg einer afrikanischen Mannschaft bei dieser WM. Die ersten Minuten in der Otkrytie Arena waren kein wirklicher Leckerbissen, beiden Teams war die Nervosität deutlich anzumerken und so entwickelte sich die klassische „Abtastphase“. Es dauert bis zur 13. Minute, ehe das Spielgerät erstmals gefährlich auf den Kasten flog. Unser Aufstiegsheld Salif Sané schnappte sich den Ball, verfehlte das Tor jedoch knapp. In den folgenden Minuten gewann die Partie an Fahrt, dennoch mussten die Fans bis zur 38. Minute auf den ersten Treffer warten. Fast schon symptomatisch für die Partie entstand Senegals Führungstor aus einem individuellen Fehler von Polens Innenverteidiger Cionek. Der 32-Jährige fälschte einen Schuss von Gueye ab, Keeper Szczesny war ohne Chance. In der ersten Hälfte erholten sich die Europäer von diesem Rückschlag nicht mehr. Nach dem Pausenpfiff zeigte sich das zu erwartende Bild, die Polen rannten verbittert an, die Senegalesen konzentrierten sich vorerst auf die Defensive. Die aufopferungsvolle Arbeit sollte sich auszahlen, denn in der 61. Minute erhöhte Niang auf 2:0. Erneut war es ein haarsträubender Fehler der polnischen Hintermannschaft, welcher den Treffer ermöglichte, das Einnetzen von Niang war nur Formsache. Mit dem Vorsprung im Rücken schaltete Senegal zwei Gänge zurück und die Mannschaft um Lewandowski und Co. übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Zwar gelang in der kurz vor Schluss der Anschlusstreffer durch Krycowiak (82.), aus der Überlegenheit der letzten Minuten hätte man jedoch weitaus mehr machen können.

Salif Sané…

Salif Sané feierte ein absolut gelungenes WM-Debüt. Der Sechzehnmeterraum war einzig und allein sein Hoheitsgebiet und sein Zweikampfverhalten war schlichtweg brillant. Wie auch schon in der abgelaufenen Saison trumpfte er mit seinem perfektem Timing auf und konnte einige gute Vorstöße einleiten. Bei Ecken strahlte er durch seine Kopfballstärke immer wieder Gefahr aus. Den Gegentreffer in der 82. Minute konnte er nicht verhindern, auch wenn es sich um einen Kopfballtreffer handelte. Sein Foul gegen Lewandowski (49. Minute, bekam die Gelbe Karte) blieb ein Glück ohne Folgen.

Mame Diouf…

Im Gegensatz zu Sané lieferte der Ex-96er eine schwache Leistung ab. Der 30-Jährige fand nicht richtig in das Spiel und wirkte oftmals überfordert, wirkliche Gefahr konnte Diouf nicht ausstrahlen. Bis zu seiner Auswechslung in der 60. Minute gelang ihm kein nennenswerter Torschuss.

 

Fazit

Die Mannschaftsleistung von Senegal war bemerkenswert, man kämpfte aufopferungsvoll und wurde am Ende gerechterweise belohnt. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, dass beide Treffer nur aufgrund von individuellen Fehlern der polnischen Hintermannschaft fielen, sich auf diesem Ergebnis ausruhen darf man aulso keinesfalls.

 

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