Philipp Tschauner: „Ich entschuldige mich nicht für Punkte“




Hannover – 96-Torwart Philipp Tschauner findet nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld deutliche Worte. Direkt nach dem Spiel stellt er sich den Fragen der wartenden Journalisten – darunter auch 96Freunde.de. Wir fassen hier das Gespräch zusammen.

Philipp Tschauner will sich nicht für Punkte entschuldigen. Foto: Andreas Schlichter/Bongarts/Getty Images.



Der 96-Keeper äußerte sich nach dem Spiel in der Mixed Zone

Herr Tschauner, das 2:2 gegen Bielefeld war harte Arbeit. Eigentlich wollten Sie ein wenig mehr, oder nicht?

Wir wollen jedes Spiel gewinnen und haben aber auch Respekt vor jedem Gegner, der hierher kommt und alles investiert, um uns das so schwer wie möglich zu machen. Das hat Bielefeld heute gemacht. Man hat gemerkt, dass für sie schon um alles geht. In der ersten Halbzeit war es von uns zu wenig. Wir hatten bei Ballbesitz einfach zu wenig Geschwindigkeit im letzten Drittel. Deshalb müssen wir schauen, nächste Woche wieder drei Punkte zu holen. Wir entschuldigen uns aber nicht für den Punkt den wir mitnehmen.

Sie sind nach zwei Rückständen zurückgekommen. Kann man das als Positiverlebnis mitnehmen?

Wir sind eine richtig gute Truppe und sind auch in schwierigen Situationen immer für einander da. Heute war so eine schwierige Situation. Vielleicht hatte uns mancher schon abgeschrieben. Aber wir können immer zurückkommen. Auch wenn es nur zu einem Punkt gereicht hat, konnte man das heute wieder sehen. 

Worauf kommt es im weiteren Aufstiegskampf an?

Es geht darum, so viele Punkte zu holen wie möglich.Der Punkt heute kann noch sehr wertvoll sein. Auch wenn es sich jetzt gerade nicht so anfühlt. Alles was zählt, ist zu punkten und zu marschieren. Wir wollten den zweiten Platz verteidigen. Das ist uns gelungen. Nächste Woche in Karlsruhe geht es weiter.

Was sagen Sie zu dem Elfmeterpfiff gegen 96?

Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, dass Salif (Sane, Anm. d. Red.) den Ball trifft. Sonst hätte der Ball gar nicht so ins Seitenaus gehen können. Das hätte der Stürmer nicht geschafft. Der Schiedsrichter hat es aber andersherum gesehen. Das ist ärgerlich für uns. Aber wir sind ja auch nach der Szene zurückgekommen.

Wie war ihr Eindruck von den Gegentoren?

Wir kassieren ein abgefälschtes Tor und einen Elfmeter. Ansonsten haben wir es defensiv gut gemacht. Dass, wenn wir das Spiel mit aller Macht gewinnen wollen, noch Szenen für den Gegner entstehen, ist normal. Dieses Risiko müssen wir eingehen.

Durch die Siege von Union Berlin und Eintracht Braunschweig ist es oben wieder enger geworden. Hat das zusätzlichen Druck aufgebaut?

Uns ist bewusst, dass die vier Mannschaften die jetzt oben stehen, auch bis zum Ende da bleiben. Es wird bis zum Schluss ein enges Schneckenrennen. Wir müssen schauen, dass wir Punkte sammeln und unsere Spiele gewinnen. Mit einer ersten Halbzeit wie heute wird das schwer. In Karlsruhe werden wir es aber besser machen.



 

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