Neuer Schwung durch das Nord-Duell? Mit diesen Änderungen will Hannover Wolfsburg bezwingen

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Der Auftritt am Samstag gegen den FC Augsburg war über weiter Strecken einfach schlecht, das ist klar – großartig Zeit zum Grübeln haben die Niedersachsen jedoch nicht. Bereits am morgigen Dienstag kommt es in der HDI-Arena zum Pokalfight gegen den VfL Wolfsburg. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Welche Umstellungen Trainer André Breitenreiter vornehmen wird, um die Wölfe zu schlagen, lest ihr hier…

Die zweite Halbzeit macht Mut
Das Spiel am Samstag verlief so gar nicht nach dem Geschmack von Breite und Co. Die ersten 45 Minuten verschlief man komplett und erst mit der Einwechslung von Hendrik Weydandt und Florent Muslija kam Schwung in das Spiel von Hannover 96. Viel Zeit zum Frust schieben bleibt dem Team von der Leine nicht, denn bereits morgen wartet mit dem VfL Wolfsburg der nächste dicke Brocken. Nach dem Abpfiff war Breitenreiter und vor allem Manager die schlechte Laune deutlich anzusehen, beide kündigten Konsequenzen an! Was bedeutet dies für das Pokalduell?
Die wohl wichtigste Änderung wird zwischen den Pfosten stattfinden. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen und nur einem Spiel ohne Gegentor muss Michael Esser weichen, Hannovers ehemaliger Stammkeeper Philipp Tschauner erhält seinen Kasten zurück, zumindest für ein Spiel.

Philipp Tschauner wird gegen Wolfsburg zurück in die Startelf kehren – kann er Esser auch dauerhaft unter Druck setzen?

Dies wird aber garantiert nicht die einzige Änderung sein, potentielle Tauschkandidaten gibt es derzeit, leider, genug. In erster Linie sind hier die eigentlichen Leistungsträger Waldemar Anton und Niclas Füllkrug zu nennen. Beide sind noch immer auf Formsuche und können ihren eigenen Ansprüchen bei weitem nicht gerecht werden. Für Anton könnte Felipe in die Startelf. Gegen Leverkusen zeigte der Brasilianer eine gute Leistung, aufgrund seiner beiden ungeschickten Handspiele flog er jedoch vom Platz. Hendrik Weydandt könnte derweil vor seinem ersten Startelfeinsatz stehen – und auch Niclas Füllkrug würde eine Pause sicherlich nicht schaden. Zwar ackert Fülle unermüdlich, er wartet jedoch schon seit geraumer Zeit auf einen Treffer. „Henne“ dagegen brachte gegen den FC Augsburg mächtig Schwung in das Offensivspiel der Roten, vor allem seine Kopfballstärke kann gegen den VfL eine Waffe sein.
Auch im letzten Jahr trafen die Roten im Pokal auf den VfL, scheiterten jedoch mit 0:1. Am Spieltag zuvor spielte 96 gegen den FC Augsburg und gewann mit 2:1 – vielleicht dreht sich die Geschichte ja in diesem Jahr.

Wolfsburg mit Breiter Brust
Deutlich besser ist die Ausgangslage beim Nachbarn aus Wolfsburg. Die Truppe von Bruno Labbadia sammelte beim 3:0-Auswärtssieg in Düsseldorf mächtig Selbstvertrauen und wird den Sturmlauf am Dienstag fortsetzen wollen. Die Offensivreihe der Wolfsburger scheint einwandfrei zu funktionieren, gegen Düsseldorf wurden die Treffer nur von Stürmern erzielt. Mit Josip Brekalo, Wout Weghorst und Daniel Ginczek, im übrigen die Torschützen vom Samstag, stellt man ein brandgefährliches Angriffs-Trio, allein der Niederländer Weghorst bringt es in dieser Spielzeit auf 6 Scorerpunkte.
In der Defensive läuft es dagegen etwas schleppend, Keeper Koen Casteels blieb nur in zwei Spielen ungeschlagen. Mit Maximilian Arnold fällt höchstwahrscheinlich der Mittelfeldmotor der Wölfe aus. Der 24-jährige erlitt im letzten Spiel eine Schienenbeinblessur, es wäre zweifelsohne ein herber Verlust.

Eine Schienbeinblessur gefährdet Arnolds Pokal-Einsatz (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)

Ein weiterer Punkt, den die Verantwortliche mit Sicherheit angesprochen haben, ist die vergleichsweise brutale Spielweise der eigenen Akteure. In Düsseldorf kassierten gleich sechs Spieler eine gelbe Karte, in den bisherigen Saison waren es sogar schon 20 Stück. Sebastian Jung, Ismail Azzaouri, Ignacio Camacho und der Ex-Hannoveraner Felix Klaus werden die Partie morgen verpassen.

Direkter Vergleich
Der direkte Vergleich spricht eine eindeutige Sprache zugunsten der Gäste. Der VfL gewann drei der letzten vier Partien und war in den letzten acht Partien jeweils mindestens einmal erfolgreich. Der letzte Heimsieg von Hannover war am 10.08.2013, höchste Zeit, dies zu wiederholen. Mit Bruno Labbadia trifft Trainer Breitenreiter übrigens auf seine  Lieblings-Kollegen, beide Duelle gegen ihn konnte er gewinnen.

Tipps der Redaktion
Dennis     3:2 n.V.
Tobias     0:2
Henrik     1:2 n.V.
Tim          3:0

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