50+1: Kind äußert sich zu den Gerüchten um ein mögliches Scheitern der 96-Übernahme

Martin Kind, Präsident von Hannover 96. Foto: PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Hannover – 96-Präsident Martin Kind (73) behält auch nach dem gestrigen Bericht von 96Freunde.de die Ruhe. In seinen Augen gibt es keinen Grund zur Sorge. Die Übernahme des Klubs ist für ihn nicht gefährdet.

Martin Kind muss auf eine Sondergenehmigung warten. Foto: PIXATHLON/PIXATHLON/SID/Christian Kolbert)

DFL-Entscheidung verzögert

Martin Kind muss länger auf eine Entscheidung der DFL in Bezug auf seine Übernahmeplämne warten. Eigentlich hatte der Hörgeräteunternehmer allerdings mit Ablauf des vergangenen Jahres mit einer Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL) gerechnet, ob seinem Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung bei der so genannten 50+1-Regel beim Ligaverband zugestimmt wird. „Die Entscheidung soll voraussichtlich auf der nächsten Präsidiumssitzung der DFL erfolgen“, weiß der 73-Jährige jetzt zu berichten.

Klubchef sieht kein Problem

Ein Problem sieht der Klubchef darin allerdings nicht. Im Gegenteil. „Ich sehe der Entscheidung der DFL entspannt entgegen“, erklärte Kind auf 96Freunde.de-Nachfrage. Der 73-Jährige lässt sich also nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen und rechnet fest mit der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel für ihn und Hannover 96.

Klärungsbedarf bei finanzieller Förderung?

Nach 96 Freunde.de-Informationen gibt es allerdings noch Klärungsbedarf in Bezug auf die finanzieller Förderung des Vereins. Laut Statuten kann ein Investor die Mehrheit nur dann übernehmen, wenn er diesen mehr als 20 Jahre „ununterbrochen“ und „erheblich“ gefördert hat. Zweifel daran lässt Kind nicht gelten: „Die Förderung ist erheblich.“

(mit SID)

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