Kind bestätigt Interesse an Markus Krösche – Heldt-Nachfolger kommt wohl erst nach Saisonende

Krösche, Beiersdorfer und Boldt Kandidaten

Hannover 96 hat jetzt offiziell bestätigt, dass Gespräche mit Markus Krösche geführt werden. Foto: Getty Images

Hannover – Hannover 96 wird wohl erst nach dem Saisonende der Bundesliga einen Nachfolger für den am Dienstag freigestellten Manager Horst Heldt präsentieren.

Tabellenschlusslicht Hannover 96 wird wohl erst nach dem Saisonende der Fußball-Bundesliga einen Nachfolger für den am Dienstag freigestellten Manager Horst Heldt (49) präsentieren. „Bis Ostern schaffen wir das nicht“, sagte Klubchef Martin Kind (74) dem Sportbuzzer, „bis Mitte Mai werden wir brauchen.“ Am letzten Spieltag (18. Mai) müssen die stark abstiegsgefährdeten Niedersachsen bei Fortuna Düsseldorf antreten.

Angesichts der scheinbar sowieso aussichtslosen Lage im Kampf um den Klassenerhalt habe 96 keinen Handlungsdruck. „Wir lassen uns diesmal Zeit“, sagte Kind und kündigte ein intensives Casting an: „Wir sprechen mit den Leuten, sie können uns ihre Vorstellungen präsentieren.“

Als Nachfolger für Heldt, der gut zwei Jahre in Hannover gearbeitet hatte, werden zahlreiche Namen gehandelt. Kind bestätigte, dass 96 Interesse an Markus Krösche (38) vom SC Paderborn hat. „Wir beschäftigen uns mit ihm“, sagte der Unternehmer. Im Gespräch sind zudem Dietmar Beiersdorfer (55, zuletzt Hamburger SV) und der Ex-Leverkusener Jonas Boldt (37).

Bei sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz will Kind in Hannover „den Neuanfang, wir wollen das Paket Bundesliga-Fußball neu strukturieren“, sagte er: „Wir legen die 96-Philosophie fest und suchen danach die Leute aus.“

Mehr über Markus Krösche hier: Potentieller Heldt-Nachfolger: Markus Krösche, Paderborn-Manager aus Hannover, gilt als Geheimtipp mit guten Chancen

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