Kein Tag der Einheit bei den Roten

Ein Bild mit Symbolcharakter: Füllkrug am Boden. (Photo by Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Hannover – Nein, das war kein Tag der Einheit für die Roten am Sonntag in Frankfurt. 4:1 hieß es am Ende für die Eintracht und dabei tat Hannover 96 nicht nur das Ergebnis weh. Auch die Spielweise sorgte für besorgte Gesichter. Tobi spricht mit seinen Gästen Hans und Tobias Krause (96Freunde.de) über einen verkorksten Nachmittag. Zu hören bei „Hannoverliebt“

 

Füllkrug verletzt sich gegen Frankfurt früh, hält aber bis zur Halbzeit durch. (Photo by Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Breitenreiter gehts defensiv an

Trainer Breitenreiter hatte viel versucht. Wimmers Rückenschmerzen brachten ihm direkt die Tribüne und so war es Felipe, der zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison kam. Außerdem versuchte der Trainer mit 7,5 defensiven Spieler (plus Torwart) ein wenig Stabilität in die Mannschaft zu bringen. Dieser Plan klappte leider nur so semi gut, weil Eintracht Frankfurt nach dahinplätschernder Anfangsphase in der 36. Minute in Führung gehen konnte.

Trotz Defensive klingelt es hinten

Mit so einem Gegentor ist dann natürlich auch die defensive Ausrichtung hinfällig – von der Sicherheit im Spiel mal ganz zu schweigen. Es kam wie es kommen musste: Ein 2:0 und 3:0 und nach spätestens 60 Minuten war der Nachmittag dann gelaufen. Dass am Ende Muslija zu seinem ersten Einsatz und ersten Bundesligatreffer kam, war dann nur noch eine Randnotiz..

Und woran liegt es nun?

Es gibt viel zu besprechen in dieser Ausgabe Hannoverliebt und es ist nicht zu überhören, dass bei Tobis Gästen große Unzufriedenheit herrscht. Unzufrieden mit wem eigentlich? Dem Trainer, der nicht immer glücklich aussieht mit seinen Entscheidungen? Mit Horst Heldt, der nicht genug Spieler in der Sommerpause geholt hat? Oder doch mit Martin Kind, der schon wieder sein Vertrauen ausgesprochen hat. Oder dann doch mit der Mannschaft, die nicht sonderlich nah an einer Topleistung agiert. Es ist nicht leicht, aber am Ende ist eins klar: Gegen Stuttgart muss ein Sieg her.

 

 

1 Kommentar

  1. Danke für die gute Sendung Jungs!

    Ich glaube, da kommen einige Kleinigkeiten zusammen zu einem großeren Problem.

    letztes Jahr hatten wir abgesehen von Prib sechs Säulen in der Mannschaft, die je nachdem  für Moral, Zusammenhalt, Kampfgeist und Spaß gesorgt haben und zwar Tschauner, Harnik, Sane, Waldi, Pirmin und Baka. Sane und Harnik, die sehr große Rolle spielten, sind weg. Prib und Tschauni haben im Moment keine feste Position und Baka fast genauso. Da bleiben nur Pirmin und Waldi, die leider zur Zeit nicht in höchst Form sind, wobei auch die Kapitänsbinde eine gewisse Rolle spielen könnte. 

    Zuerst dachte ich, ich wäre der einzige mit der Vermutung, dass Waldi seit Binde richtig verunsichert ist! Es sieht so aus, dass sein Kopf nicht frei und er nehr mit sich beschäftigt wäre(die Frage der möglichen Berufung zur Nationalmannschaft und dazu noch  für welches Land, auch die Frage zu seiner Zukunft und dem weiteren Kariere-Weg, usw), was vielleicht für so einen jungen Mann zuviel wäre!

    Ich vermute auch(reine Spekulation), dass seine Wahl als Kapitän wahrscheinlich paar anderen (darunter Fühle) nicht geschmeckt hätte, da sie selber genauso den Einspruch darauf hätten, wenn ein Pirmin als logische Option nicht gewählt werden sollte. Ich wiederhole: Es ist nur eine nicht richtig belegbare Vermutung!

    Die Jungs haben in neuer Session am Anfang eine ziemlich gute Figur gemacht und in der Regel  solange man kämpft und dazu noch das nötige Quäntchen Glück  hat, bekommt man Punkte, tankt Selbstvertrauen und sieht stark aus. In dem Fall zeigen sich die kleinen Unstimmigkeiten oder Unzulänglichkeiten und Probleme nicht. Das Problem ist dann da, wenn die Ergebnisse nicht kommen. Je länger diese Phase dauert, desto schwieriger wird es, da rauszukommen.

    Einst wäre ziemlich sicher: Dieses Spiel am Samstag führe eine Mannschaft aus der Krise und die andere ins Chaos!

    96 hat dabei den Vorteil Zuhause zu spielen und Stuttgart hat den Vorteil letztes Spiel gewonnen zu haben.  

    Also am Samstag (und überhaupt zur Zeit) ist wichtiger dann je die Mannschaft zu unterstützen. Sie brauchen den Rückenwind, damit sie anfangen können, das ganze zu drehen!

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