Zu Besuch bei Hidden in Hannover: Wir haben den Escape Room „Welfenverschwörung“ getestet

Vier Monate hat das Team von Hidden in Hannover damit verbracht, den Raum "Die Welfenverschwörung" mit viel Liebe zum Detail herzurichten.

Mitten in Hannover wartet einer der spannendsten und liebevollsten Escape-Räume der Stadt: „Die Welfenverschwörung“. Wir durften den Raum spielen – und waren vom Einfallsreichtum des Raumes sehr angetan. Selbst wenn es einen kleinen Wermutstropfen gab, waren wir von dem Besuch begeistert. Anzeige.

Was macht man als Fan von Hannover 96 an einem spielfreien Wochenende in der Winterpause? Man flüchtet sich in vergangene Zeiten – genauer genommen ins Ende des 19. Jahrhundert, als die Gründung von Hannover 96 noch bevorstand und die adelige Welfen-Familie in Großbritannien herrschte. Kleiner Ausflug in die Geschichte: Damals beherrschte Queen Victoria aus dem Geschlecht der hannoverschen Welfen sogar das Königreich Großbritannien.

Doch so viel geschichtliches Hintergrundwissen ist gar nicht erforderlich, um den Raum „Die Welfenverschwörung“ des Anbieters Hidden Games in Hannover zu lösen. Die Story ist vielmehr fiktiv und rasch erzählt: Wir sind berühmte Meisterdiebe mit der Mission, in die Räumlichkeiten des (fiktiven) Herzogs Ferdinand von Calenberg einzubrechen. Wie passend, dass auf dem hannoverschen Herrschaftssitz der Welfen eine große Party steigt und der Herzog Ferdinand von Calenberg sich bei der Feier vergnügt. Das gibt uns die Möglichkeit, heimlich in seine Gemächer einzusteigen. Doch wir sind keine schamlosen Räuber, sondern haben eine wichtige Mission: Ferdinand von Calenberg hat den sagenumwobenen Welfenschatz an sich gerissen und will ihn bei der nächsten Gelegenheit für ein paar Mark auf dem Schwarzmarkt verhökern. Das wollen wir verhindern.

Wir haben den Escape Room „Die Welfenverschwörung“ getestet.

Der Escape Raum (der übrigens nicht nur aus einem einzigen Raum, sondern gleich aus vier kleineren Raumeinheiten besteht, die sich zur Freude der Spieler nach gelösten Rätseln öffnen) ist mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet. Ein riesiges Bücherregal, eine verzierte Ahnentafel, Geheimtüren und ein mysteriöses Gemälde machen den Raum zu einem Erlebnis. Und es gibt immer wieder kleinere und größere Überraschungen, die auf die Spieler warten. Als wir, die Meisterdiebe aus Hannover, dann endlich glauben, am Ziel zu sein, täuschen wir uns: Denn als wir den Welfenschatz finden und nach ihm greifen wollen, verschwindet er plötzlich vor unseren Augen. Und wir stellen fest: Es gibt noch ein weiteres Rätsel zu lösen, um die Mission erfolgreich zu beenden.

Vier Monate lang hat das Hidden in Hannover-Team daran gearbeitet, den Raum zu gestalten – komplett eigenhändig, ohne extern beauftragte Firmen. Eine Arbeit, die sich gelohnt hat.

Am Ende haben wir den Raum in 49 Minuten gelöst und gehörten mit dieser Zeit laut dem Chef Ricardo zu den besten 5%. Das Lob vom Chef macht auch den einzigen kleinen Wermutstropfen wieder gut: Mit 6 Personen war unsere Spielergruppe dann doch etwas zu groß für den recht engen Raum. Die Optimalgröße liegt unserer Meinung nach bei 4 Personen, maximal zu fünft. Bei 6 Personen steht man sich in den geheimen Gemächern von Ferdinand von Calenberg etwas zu sehr auf den Füßen.

Unser persönliches Fazit: Wir waren positiv überrascht vom Einfallsreichtum der Entwickler und begeistert von der detailreichen Gestaltung des Raums. Mit gutem Gewissen kann man diesen Raum (fast) allen Spielergruppen empfehlen. Für blutige Anfänger kommt der Raum vielleicht etwas früh und ist nur mit reichlich Unterstützung der Spielleitung lösbar. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel. Für Fortgeschrittene, die wie wir bereits vorher etwas Escape Room-Erfahrung gesammelt haben, ist der Raum ein herrlicher Spaß.

Zur Website geht es hier: www.hidden-games.de/escape-room-hannover/

Anmerkung: Wir konnten den Raum umsonst spielen, deshalb ist dieser Text als Anzeige gekennzeichnet. Eine weitere Bezahlung gab es nicht. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels genommen.

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