Martin Harnik zu 96 Freunde: „Wir hatten einen tollen Plan“

Martin Harnik zeigte beim Heimsieg gegen Schalke vollen Einsatz. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Hannover – Für Stürmer Martin Harnik ist der Sieg gegen den FC Schalke 04 nur logisch. Nach dem Spiel stellt er sich den Fragen der Journalisten und spricht dabei auch mit Tobias Krause von 96Feunde.de. Hier fassen wir das gesamte Gespräch zusammen.

Martin Harnik zeigte beim Heimsieg gegen Schalke vollen Einsatz. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Herr Harnik, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Was haben Sie vom Fanboykott mitbekommen?

Wir haben schon mitbekommen, dass vom Oberrang nicht viel kam. Nach dem Tor und vor allem gegen Ende des Spiels, hat aber gerade der Unterrang das Stadion mitgenommen. Das tat uns extrem gut. 

Die Mannschaft hat mit der großartigen Leistung ihren Teil dazu beigetragen. Immerhin haben sie Schalke dominiert. Finden Sie nicht?

Wir wussten, dass wir in jedes Spiel sehr viel investieren und hart arbeiten müssen. Das haben wir auch gegen Schalke getan. Vor allem in der ersten Halbzeit lagen wir in allen Statistiken vorn. Außerdem waren wir herausragend vorbereitet. Im Vergleich zum Spiel in Mainz, hat der Trainer umgestellt. Und das ist total aufgegangen. So konnten wir eine Spitzenmannschaft der Liga dominieren und verdient gewinnen.

Den Plan zu haben ist das Eine. Das muss man aber auch auf die Platz bringen. Beeindruckt Sie die Leistung überhaupt nicht?

Doch, ich bin schon stolz auf die Mannschaft und unsere Leistung. Es hat sich in der Woche aber bereits angedeutet. Wir haben sehr gut und konzentriert trainiert. Außerdem sind wir eingespielt. Heute standen sieben Spieler aus der vergangenen Saison auf dem Platz. Das merkt man auch. Und wir haben einfach ein absolutes Vertrauen in den Plan des Trainerteams. 

Wie wichtig war dabei die tolle Abwehrarbeit?

Die defensive Stabilität war schon in der vergangenen Saison ein Trumpf von uns. Das haben wir mit in die neue Saison genommen. Wir müssen über das Kollektiv kommen. Die individuelle Klasse ist bei den meisten Gegnern einfach höher. Wir sind uns dessen bewusst und treten dementsprechend auf. Und ich fand es heute ganz ansehnlich.

Es wurde gegen Schalke sehr hoch verteidigt. Denkt man da auf dem Platz nicht, dass das zu hoch sein könnte?

Nein, wir vertrauen vollkommen dem Plan des Trainerteams. Wir haben das die Woche über trainiert. Wenn jeder mitmacht, kann das auch funktionieren. 

Neuzugang Jonathas hat direkt nach seiner Einwechslung das Siegestor geschossen. Was sagen Sie dazu?

Das sind Geschichten, die wohl nur der Fußball schreibt. Seine Kaltschnäuzigkeit hatte sich im Training angedeutet. Das hat er dann ja auch unter Beweis gestellt. Die Vorarbeit von Baka (Marvin Bakalorz, Anm. d. Red.) war natürlich auch überragend. Wenn Jonathas weiter so trifft, ist er uns eine große Hilfe.

 

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