Hannovers Nachwuchsabteilung boomt

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Hannover 96 war bis dato nicht bekannt für die eigene Jugendabteilung, im nationalen Vergleich hinkt man anderen Teams (noch) weit hinterher. In den letzten zwei Jahren hat sich das Bild jedoch geändert, 96 setzt verstärkt auf den eigenen Nachwuchs und dieser sorgt für Furore. Unsere Prognose: Die Jugend-Akademie der Roten wird national, eventuell sogar international für Aufmerksamkeit sorgen.

Paradebeispiel für die Nachwuchsabteilung ist Waldemar Anton. Der Innenverteidiger durchlief fast alle Jugendmannschaften der Niedersachsen, hat sich im Profiteam durchgesetzt und ist nun Kapitän. Sein Marktwert beträgt knapp 15 Millionen Euro und er steht bei einigen Top-Teams auf der Einkaufsliste. In der aktuellen Saison ist Linton Maina der Senkrechtstarter schlechthin. Der 19-Jährige hat sich binnen kurzer Zeit zum Shootingstar entwickelt und dürfte unter André Breitenreiter gesetzt sein, sogar ManU soll Maina beobachtet haben. Ist der schlechte Ruf angesichts dieser Entwicklung gerechtfertigt? Wir sind uns einig: Hannovers Jugendabteilung hat in den letzten Jahren eine 180-Grad-Wendung erlebt und gehört mittlerweile zu den besten in Deutschland.

Maina (r.) unterschrieb seinen ersten Profivertrag (Photo by /SID/)

Es ist wohl wahr, in Sachen Jugend war Hannover 96 ein absoluter Spätzünder. Als letzter Bundesligist eröffneten die Niedersachsen im Jahr 2016 das Nachwuchs-Leistungs-Zentrum. Die 17 anderen Vereine machten diesen Schritt bereits Jahre vorher – in der Konsequenz wurde ihre Jugendabteilung mit drei Sternen ausgezeichnet. 96 erhielt diese Auszeichnung vor knapp 24 Monaten – als letzter. Vom Finaleinzug (um die Deutsche Meisterschaft) der U19 im Jahr 2014 ließ sich der DFB anscheinend nicht beindrucken.
Insgesamt investierte der Verein 18 Millionen Euro in das Projekt – bereits heute sieht man, dass sich die großen Ausgaben gelohnt haben. Auch der DFB sollte sich schnell bestätigt fühlen, 2016 gewann die A-Jugend schließlich den DFB-Pokal. Spätestens seit diesem Zeitpunkt sollte man meinen, dass die 96-Akademie im Blickfeld stehen würde – Pustekuchen. Vereine wie Borussia Dortmund, Schalke 04 und der 1. FC Köln laufen Hannover 96 den Rang ab.

Auch in der aktuellen Saison sind die Nachwuchsteams von Hannover 96 recht erfolgreich. Die U23 belegt nach 8 Spieltagen den vierten Tabellenplatz in der Regionalliga Nord, auch die U19 spielt seit mittlerweile 10 Jahren in der ersten Bundesliga. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der nächste Nachwuchskicker in der Profimannschaft etabliert.

 

 

 

 

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