„Gemisch von Halbwahrheiten und Lügen“: Deshalb wurde das Verfahren gegen Martin Kind eingestellt

Hat keine Strafverfolgung wegen Untreue zu befürchten. 96-Präsident Martin Kind. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Hannover – Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Verfahren gegen Martin Kind eingestellt. Dies gab der Fußball-Bundesligist Hannover 96 am Mittwoch bekannt.

Martin Kind kommt seinen Übernahmeplänen immer näher. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Verfahren gegen Kind eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Verfahren gegen Martin Kind eingestellt. Dies gab der Fußball-Bundesligist Hannover 96 am Mittwoch bekannt. „Der Vorwurf der Untreue erwies sich in vollem Umfang als haltlos, auch soweit es um den Wert der Hannover 96 Management GmbH ging“, teilte der Klub per Pressemitteilung mit.

„Gemisch von Halbwahrheiten und Lügen“

„Bei den anonymen Anzeigen handelt es sich um das Gemisch von Halbwahrheiten, Lügen und fehlerhaftem wirtschaftlichen Sachverstand (substanzlose Gutachten), das nur einen Sinn hatte, Hannover 96 und vor allem dem Vorstandsvorsitzenden Martin Kind zu schaden“, wurde Rechtsanwalt Fritz Willig vom Klub zitiert.

Erhebliche Spannungen mit Fanszene

Der Antrag von Klub-Präsident Kind bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf eine Übernahme des Klubs führt seit Monaten zu erheblichen Spannungen rund um den Klub. Ein Teil der niedersächsischen Fans hatte während der Heimspiele der Hinrunde mit einem Stimmungsboykott und Bannern ihren Unmut in Bezug auf den Klubchef zum Ausdruck gebracht.

3 Kommentare

  1. Könntet ihr bitte das Wort "Fans" gegen "Ultras" austauschen? Es wird sonst der Eindruck vermittelt, dass alle Fans von 96 dem Stimmungsboykott zustimmen würden, was auf gar keinen Fall der Wahrheit entspricht.

      • Da aber mit der Gruppe Unterrang, die einzigste Ultra-Gruppierung im Unterrang den Stimunngsboykott miträgt, ist deine Aussage genauso falsch, wie oben nur Ultras den Stimungsboykott führen.

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