Wolfsburg-Fan Antonia: „Ich freue mich auf die Duelle mit 96.“

Am Samstag kommt es zum Niedersachsen-Duell beim VfL Wolfsburg. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images.

Hannover – Am Samstag tritt Hannover 96 beim VfL Wolfsburg an. Der letzte Sieg in der Stadt an der Aller gelingt im Januar 2014. Es ist das Debüt von Tayfun Korkut. Dennoch geht Wolfsburg-Fan Antonia nicht automatisch von einem Sieg aus.

Am Samstag kommt es zum Niedersachsen-Duell beim VfL Wolfsburg. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images.

Antonia war schon beim letzten Aufeinandertreffen Gast im Faninterview. Seither gab es in Hannover einen Abstieg und einen Wiederaufstieg. Auch in Wolfsburg lief es nicht uneingeschränkt nach Plan.

Letzte Saison konnte sich der VfL Wolfsburg erst in der Relegation den Klassenerhalt sichern. Die Ziele waren ganz andere. Was lief schief?

Gute Frage. Bei uns kamen mehrere Faktoren zusammen. Es war eine Mischung aus falschen Trainern, falschen Kader-Entscheidungen und auch ein bisschen Pech. 

Welche Lehren hat man aus der vergangenen Spielzeit gezogen?

Dass man ein Team braucht, und nicht nur gute Einzelspieler. Und, dass man Reisende nie aufhalten sollte.

Wie zufrieden bist du mit der Transferperiode? Wie hart trifft Dich der Abgang von Vieirinha?

(lacht) Nicht sooo hart. Naja, Okay, schon. Aber ich hatte ja genug Zeit mich damit anzufreunden und in unserem Kader war einfach kein Platz mehr für ihn. Mit der Transferperiode bin ich so semi-zufrieden. Das Team braucht definitiv Zeit  – und die versuche ich ihm zu geben.

Erste Pokalrunde in Nordersetdt mit Problemen, gegen den BVB deutlich verloren und danach knapp in Frankfurt gewonnen – wie beurteilst Du den Saisonbeginn?

Sportlich sieht man wirklich noch keinen großen Unterschied zu letzter Saison. Der BVB ist allerdings auch um Welten besser als wir. Das war also kein richtiger Gradmesser. Das Spiel gegen Frankfurt war das schon eher. Und da hat man auch nur mit mehr Glück als Verstand gewonnen. Aber, wie gesagt: Die Mannschaft braucht Zeit.

Gut für Hannover: 96 ist als Aufsteiger überraschend gut gestartet. Wie groß ist de Respekt vor dem Nachbarn?

Seit der letzten Saison müssen wir vor jedem Respekt haben, natürlich nach diesem Start noch mehr vor Hannover. Da es aber ein Heimspiel ist, sollten wir selbstbewusst an die Sache rangehen.

Was ist für Euch diese Saison drin?

Ich erwarte einen gesicherten Platz im Mittelfeld, möglichst einstellig. Ich möchte auf keinen Fall wieder Abstiegskampf.

Die 96-Fanszene befindet sich derzeit in einem Stimmungsboykott. Ist das ein weiterer Vorteil für Euch?

Bei einem Spiel in Hannover wäre es das bestimmt. Ob es bei einem Heimspiel einen so großen Unterschied für unsere Spieler macht, bezweifle ich.

Wenn Du Dir einen 96-Spieler aussuchen dürftest. Wen würdest Du wählen und warum?

Puh, das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Hannover hat nicht den einen Star, den man haben möchte, sondern überzeugt als Team. Das ist kein Nachteil. Das macht sie aber eher stärker.

Hast Du eine Botschaft für den mitreisenden Fans?

Ich freue mich sehr auf die beiden Partien gegen Euch – in der Liga und bald im Pokal!

Wie geht das Spiel aus? Dein Tipp, bitte.

Es wird ein spannendes Spiel. Überrennen werden wir Euch nicht. Am Ende gibt es ein knappes 2:1 für den VfL. 

 

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