96 will Fan-Fragen nicht öffentlich beantworten

Fans reagieren sauer

Fanprotest gegen Martin Kind in Hannover (Photo by FIRO/FIRO/SID/)
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Hannover – Hannover 96 reagiert am Donnerstag auf den Fragenkatalog von 90 Fanclubs. Allerdings dürfte die Antwort die Fans nicht erfreuen. Der Verein möchte die gestellten Fragen nicht öffentlich beantworten.

 

Zwischen Hannover 96 und dem eigenen Anhang herrscht dicke Luft. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images.

96 ebenfalls mit offenem Brief

Am Donnerstag reagierte der Vorstand von Hannover 96 e.V. in einem offenen Brief auf die an ihn durch Fanclubs und Fanbeirat öffentlich gestellten Fragen. Allerdings wollte sich der Verein öffentlich nicht zu Markenrechten, Anteilsverkauf in 2014, den Antrag auf Ausnahmegenehmigung von 50+1, regionale Investoren und die Management-GmbH, äußern. „Unser Interesse ist es, den bestehenden Konflikt miteinander zu lösen. Ein Frage- und Antwortspiel per Mail, das alles unter den Scheinwerfern der Öffentlichkeit, erscheint weder sinnvoll noch hilfreich„, hieß es dazu vom Vereinsvorstand.

„Auch wir haben Fragen“

Außerdem möchte der Klub ebenfalls etwas loswerden: „Auch wir haben Fragen, die wir mit Ihnen diskutieren möchten.“ In welcher Form das geschehen soll gab 96 auch bekannt. An die Fans gerichtet: „Deshalb möchten wir mit Ihnen in einen Dialog treten und auf der Grundlage Ihrer und unserer Fragen ein umfassendes Gespräch führen. Das Gespräch soll der Information und dem Meinungsaustausch dienen und helfen, eine gemeinsame, vertrauensvolle Basis zu finden. In diesem Sinne würden wir Zeitpunkt, Ort und Inhalt des Gesprächs vertraulich behandeln.“

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Transparenz eine Hauptforderung

Damit kommt 96 einer entscheidenden Forderung der Fans nicht nach. Denn: „Es wird erwartet, dass die Fragen ehrlich, konkret und ausführlich beantwortet werden“, hatte es am 25. September vom Fanbeirat geheißen. Eine nachvollziehbare Forderung. Wurden doch viele in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen seitens des Vorstands, im Stillen und heimlich getroffen. Damit sollte Schluss sein.

Fans reagieren sauer

Die Fans reagierten in den sozialen Netzwerken mit Zurückhaltung und Misstrauen auf das Dialog-Angebot.

 

Die Bereitschaft an einem nicht öffentlichen Dialog scheint nicht besonders hoch zu sein. „96 drückt sich offensichtlich vor den Antworten. Die Vermutung, dass wir stinksauer sind, ist sicher nicht falsch“, hieß es dazu aus fan-nahen Kreisen. Und weiter: „Mit den Fragen sollte Transparenz erreicht werden. Wir lassen uns nicht im stillen Kämmerlein abspeisen.“ Ein Ende des Fanboykotts ist so sicher nicht in Sicht.

Nächstes Fantreffen am 13. Oktober

Mit Spannung dürfen die nächsten Tage erwartet werden. Ein offizielles Statement der Anhänger in den kommenden Tagen gilt als sicher. Außerdem trifft sich die Fanszene am 13. Oktober zu einem weiteren Treffen. Der Termin wurde auf einem vorherigen Treffen am 22. September beschlossen.

 

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1 Kommentar

  1. Dialoge / Verhandlungen werden besser unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Dann ersparen sich beide Seiten wie Mandrillas "für die Kamera" zu agieren und der Sachlichkeit ist sicher mehr gedient.

    Transparenz bedeutet nicht, dass jedes Gespräch öffentlich ist. Sondern das Inhalte und letztlich das Ergebnis begleitend veröffentlicht werden. In diesem Sinne kann man nur hoffen, "die Fans" (also die 1000 Anhänger, die hier repräsentiert werden), zeigen sich intelligent und dialogbereit. 
    Die Postings in öffentlichen Netzwerken lassen allerdings wenig hoffen.

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