Etwas Hannover in Zürich: Neue Aufgabe für André Breitenreiter

Der Name André Breitenreiter sorgt in Hannover-Umkreisen nach wie vor für Gänsehaut. Sowohl als Spieler als auch als Trainer hat er mit den Roten viele Erfolgserlebnisse feiern können, seit der Saison 18/19 war der gebürtige Langenhagener vereinslos. Diese Misere hat nun ein Ende – ab dem 1. Juli geht er in der Schweiz auf Punktejagd.

Diese Nachricht hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, „unser“ André Breitenreiter widmet sich einer neuen Aufgabe. Ab der kommenden Saison steht der 47-Jährige an der Seitenlinie vom Schweizer Erstligisten FC Zürich. Der FCZ spielte in der zurückliegenden Spielzeit etwas überraschend keine Rolle im oberen Tabellendrittel (am Ende stand Tabellenplatz 8 zu Buche), der zwölfmalige Schweizer Meister bietet jedoch die nötigen Mittel für eine schnelle Rückkehr in den internationalen Wettbewerb. Breitenreiter in der Europa- oder Champions League? Klingt gut – auch für Hannoveraner!

André Breitenreiter heuert beim FC Zürich an

„Der FC Zürich gehört zu den Top-Adressen im Schweizer Fußball und ich freue mich sehr auf die neue, spannende Aufgabe. Die Gespräche mit dem Präsidenten Ancillo Canepa und Sportdirektor Marinko Jurendic waren sehr angenehm und haben mir die Entscheidung leicht gemacht. Mein Ziel ist es, die Mannschaft weiterzuentwickeln und attraktiven Offensivfußball anzubieten. Klar ist, dass wir unsere sportlichen Ziele nur als Team erreichen können. Dazu gehört nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Team hinter dem Team sowie die MitarbeiterInnen in der Geschäftsstelle. Ich hoffe, dass wir im Letzigrund bald wieder vor Fans spielen können, denn deren Unterstützung ist immens wichtig.“ André Breitenreiter, im Interview mit Sport1

Breitenreiter kann auf viele 96-Momente zurückblicken. Als Spieler stand er in 79 Spielen für die Roten auf dem Platz, dem Offensivspieler gelangen zwölf Treffer. Absolutes Highlight war natürlich der Gewinn des DFB-Pokals in der Spielzeit 91/92, zusammen mit weiteren 96-Legenden wie Jörg Sievers. Als Trainer konnte er an diesen Erfolg anknüpfen. Am 26. Spieltag der Zweitligasaison 16/17 feierte er sein Debüt, nur vier Monate später absolvierte er mit Hannover 96 den ersten Spieltag im Bundesliga-Oberhaus. Der Aufstieg ist in die Geschichtsbücher eingegangen, zur Winterpause 18/19, an dessen Ende Hannover erneut abstieg, wurde das Kapitel jedoch vorzeitig beendet.

Seither sondierte Breitenreiter aufmerksam den Trainermarkt, mit Erfolg. Für sein kommendes Engagement beim FC Zürich wünschen wir ihm viel Erfolg. Sein Kontrakt ist auf zwei Jahre angesetzt.

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