Es war eine ruhige Winterpause bei Hannover 96 – im Vergleich mit der jüngeren Vergangenheit

Dabrowski bleibt bis zum Saisonende Cheftrainer (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

Für Hannover 96 neigt sich die Winterpause dem Ende entgegen, am Freitag starten die „Roten“ mit einer Partie bei Hansa Rostock in den zweiten Teil der Saison. Die spielfreie Zeit war recht ruhig – das war am Maschsee in jüngerer Vergangenheit oft ganz anders. Wir blicken zurück.

Noch vor Weihnachten erhielt Christoph Dabrowski die Nachricht,  dass er vom Interimstrainer zum Chefcoach befördert wird. Okay, mit der verspäteten Rückkehr von Gael Ondoua gab es ein wenig Unruhe, die öffentliche Kritik am Verein von Patrick Twumasi über soziale Netzwerke sorgte für Theater. Aber in den vergangenen Jahren gab es vor allem mit Blick auf die Trainerbank die personellen Wechsel, die man in der aktuellen Winterpause dank der frühzeitigen Pro-Dabrowski-Entscheidung eben nicht hat.

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In einer Serie blicken wir seit August auf die zehn Jahre zurückliegende Europapokal-Saison der 96er zurück, damals war Mirko Slomka der Erfolgscoach. Wer hätte gedacht, dass Slomka bald Geschichte sein würde? Im Dezember 2013 unterlagen die Hannoveraner im letzten Hinrundenspiel in Freiburg. Während seines Weihnachtsurlaub wurde Slomka entlassen. Umstände und Umgang sorgten in den Medien für Kritik an 96-Chef Martin Kind und dem damaligen Sportdirektor Dirk Dufner. Am 31. Dezember 2013 stellte der Verein Tayfun Korkut als neuen Trainer vor, wenige Tage später präsentierte 96 den ersten türkischstämmigen Trainer der Bundesliga-Geschichte in einer Pressekonferenz. Das Medieninteresse dabei war enorm.

Im Dezember 2015 war ebenfalls nach dem Ende der Hinrunde Schluss für den damaligen 96-Trainer – jedoch aus freien Stücken: Michael Frontzeck verkündete seinen Rücktritt. Nachfolger wurde in der Winterpause Thomas Schaaf, der am 4. Januar 2016 vor mehreren hundert Fans in der HDI Arena sein erstes Training gab – bei minus 5 Grad Celsius und leichtem Schneetreiben. Nach neun Niederlagen aus zehn Spielen war für Schaaf das kurze Abenteuer beendet, der Abstieg unter Nachfolger Daniel Stendel nicht mehr zu verhindern.

Unter Aufstiegstrainer André Breitenreiter, unter dem Hannover 96 auch eine klasse Saison 2017/2018 spielte und in der Bundesliga blieb, verlief die Saison 2018/2019 enttäuschend. Zur Winterpause stand er mit seiner Mannschaft mit nur elf Punkten aus 17 Partien auf dem vorletzten Platz. Der Coach ist angezählt, eine Diskussion über ihn bestimmen die Schlagzeilen in der Winterpause. Doch er darf bleiben – wird aber nach dem 19. Spieltag, als es ein 1:5 in Dortmund setzt, entlassen. Nachfolger Thomas Doll legt eine Bilanz wie Schaaf hin, holt aus den verbleibenden 15 Begegnungen nur elf Punkte – Hannover 96 steigt wieder aus der Bundesliga ab.

Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!

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1 Kommentar

  1. Ich habe mich schon so oft in den 96-Trainern getäuscht.

    Jedes Mal dachte ich, dass es jetzt der Aufbruch kommt.

    Ich bin skepisch geworden, hoffe aber, dass wir dieses Mal mit Dabrowski

    den richtigen Trainer gefunden haben.

    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Also, liebe 96-Fans, drücken wir die Daumen für die Rückrunde!

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