Ein Arbeitssieg im kleinen Niedersachsen-Derby: 96 gewinnt 1:0 gegen Osnabrück

Timo Hübers überwindet Torhüter Philipp Kühn zum 1:0. Foto: Imago

In seinem ersten Montagsspiel der Saison hat das Team von Hannover 96 drei Punkte geholt. Die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak bezwang den VfL Osnabrück mit 1:0 (0:0). Das Tor des Abends resultierte aus einer Standardsituation.

Die Hannoveraner kamen gut in die Partie. Nach weniger als zwei Minuten spielte Jaka Bijol am Strafraum Marvin Ducksch frei, dessen Schuss unter Osnabrücks Torhüter Philipp Kühn hindurch rutschte und gegen den Außenpfosten kullerte. Schon kurz danach die nächste Chance, erneut nach einer spielerisch guten Aktion: Nach einer Eingabe von Sei Muroya wurde der Versuch von Ducksch abgeblockt, den Nachschuss von Niklas Hut parierte Kühn.

Nach einer Viertelstunde verlor 96 aber den Anfangsschwung. Die Gäste stabilisierten sich, zwangen die „Roten“ im Mittelfeld zu Fehlern, sodass es kaum noch gefährliche Aktionen vor Kühn gab. Nach einer halben Stunde klärte der Keeper nach einer Flanke von Patrick Twumasi gegen seinen eigenen Mann – Maurice Trapp hatte den Ball gefährlich abgefälscht.

In der 34. Minute rettete Kühn gegen Ducksch – es war mal wieder eine Chance des 96-Stürmers aus der seit Wochen bekannten Kategorie „Das muss ein Tor sein“. Die erste und einzige Gelegenheit des VfL im ersten Durchgang besaß kurz vor der Pause Sebastian Kerk, dessen Freistoß knapp am Pfosten vorbeistrich.

Der Start in die zweite Hälfte verlief wie die erste: mit guten Chancen für 96. Zunächst fälschte Kerk einen Schuss von Dominik Kaiser noch in letzter Sekunde ab. Beim anschließenden Eckball von Twumasi köpfte Timo Hübers den Ball vorbei (50.). Bei einem weiteren von zahlreichen Eckstößen für 96, diesmal kurz ausgeführt, verlängerte Hübers den Ball nach Flanke von Genki Haraguchi über Kühn hinweg zum 1:0 ins Netz (55.).  Der VfL besaß nur noch eine Gelegenheit – und die war sogar im Tor. Bryan Henning traf zum vermeintlichen 1:1 in der 90. Minute, es ging jedoch eine Abseitsposition von Marc Heider voraus.

 

Hannover 96: Esser – Muroya, Franke, Hübers, Hult (87. Basdas) – Bijol – Twumasi (78. Sulejmani), Kaiser (87. Ochs), Haraguchi, Muslija (63. Schindler) – Ducksch (78. Weydandt)

 

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