Der jüngste Sieg gegen die Hertha macht Mut – So soll es am Samstag klappen

Sehen wir bald wieder schöne Bilder aus der Nordkurve?. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.

Am Samstag geht es für 96 um sehr viel, sogar die rote Laterne droht. Gegen die Gäste aus Berlin will Trainer Breitenreiter mit seinem Team den wichtigen dritten Saisonsieg holen – der jüngste 3:1-Heimsieg gegen die Hertha macht dabei Mut. Die Formkurve der Hauptstädter zeigt derweil ebenfalls nach unten, wir können uns also auf ein Spiel auf Augenhöhe freuen.

 

Schafft Hannover noch vor der Winterpause den Turnaround?
Hannover 96 holte aus den ersten 12 Bundesligaspielen enttäuschende 9 Punkte, Präsident Kind forderte zuletzt drei Siege bis zur Winterpause. Diese brauchen die Niedersachsen auch, um die Halbserie nicht auf einem Abstiegsplatz beenden zu müssen. Am Samstag soll der erste Schritt gegangen werden, gegen Berlin (Anstoß 15.30 Uhr) will man zur alten Stärke zurückfinden. Mut macht der Rückblick auf den 33. Spieltag der abgelaufenen Saison. Der 3:1-Sieg gegen die Hauptstädter sicherte den Klassenerhalt, das morgige Duell steht unter ähnlichen Vorzeichen.

Der damalige Siegtorschütze – Niclas Füllkrug! Nach seiner Torvorlage aus dem Gladbach-Spiel wird er sicherlich wieder selber erfolgreich sein wollen, er selber fühle sich jedenfalls absolut fit und top vorbereitet. Seine wichtige Rolle der letzten Spielzeit konnte er bis dato noch nicht bestätigen, dennoch schenkt Breitenreiter ihm sein Vertrauen. Darüber hinaus können wir nur hoffen, dass ihn das neuste Transfergerücht (Gladbach will das Angebot für Fülle nochmals erhöhen auf knapp 25 Millionen)  nicht aus dem Konzept bringt.

Noch wichtiger wird hingegen die Stabilität in der Defensive sein. Gegen Gladbach geriet man aufgrund von massigen Unzulänglichkeiten und trotz einer Führung unter die Räder (1:4), sowas darf als Erstligist nicht passieren. Aufmunternde Worte zu finden ist in dieser Spielzeit nicht einfach, immerhin kassierte Schlussmann Esser, welcher gegen Gladbach nicht brillierte, schon 26 Gegentreffer.
Kapitän Waldemar Anton zeigt sich selbstkritisch, kämpferische und glaubt an sein Team

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Kapitän Waldemar Anton will sein Team gegen Berlin auf die Siegerstraße führen – und nimmt die Jungs in die Pflicht

„Momentan ist unser Problem, dass wir zu viele kleine Fehler machen, die von Top-Mannschaften wie Gladbach eiskalt bestraft wurden. Das ist der Grund, warum wir solche Spiele verlieren. Weil einfach Fehler passieren, die nicht passieren dürfen. Die gilt es abzustellen, jeder muss sich noch mehr fokussieren und konzentrieren, auch ich. Wir haben genug Qualität, um die Klasse zu halten. Aber wir müssen immer als Mannschaft geschlossen und konzentriert auftreten.“

Am Samstag kann die Mannschaft beweisen, dass das Appel vom Kapitän verinnerlicht wurde, noch ist das sichere Mittelfeld in Reichweite. Unter der Woche hat sich Mittelfeldspezialist Walace zurückgemeldet, ob es für einen Einsatz am Samstag reicht, ist jedoch noch offen. Nicht mit dabei sind Ihlas Bebou, Felipe, Edgar Prib, Timo Hübers und Takuma Asano. Für Noah Joel Sarenren Bazee kommt die Partie wohl noch zu früh.

Berlin mit Mini-Krise
Auch die Berliner finden derzeit nicht zur gewohnten Stärke zurück, das Team von Pál Dárdai reist mit zwei Niederlagen aus den letzten drei Spielen an. Die große Schwäche der Hertha ist die finale Kaltschnäuzigkeit. In dieser Spielzeit hat man bereits einige Führungen verspielt, nicht umsonst ist man der „Unentschieden-König“ im Oberhaus (5 mal Remis). Auf der anderen Seite scheint aber die Moral im Team zu stimmen, denn Comeback Qualitäten, wie beispielsweise beim 3:3 gegen Hoffenheim, beweist das Team auch (man lag 1:3 zurück). Der letzte Bundesligaerfolg liegt schon über zwei Monate zurück, damals gewann man ausgerechnet gegen den FC Bayern München mit 2:0. Die Gäste dürften also heiß sein, die Dosenöffner für das morgige Spiel sollen Ondreij Duda und Vedad Ibisevic sein.

Die Offensivakteure kommen zusammen auf 11 Tore, das sind 58 Prozent aller Treffer! Ein anderer entscheidender Faktor könnte jedoch Salomon Kalou werden. Der Ivorer trifft mit 96 auf seinen Lieblingsgegner, immerhin traf er bereits 6 Mal gegen die Niedersachsen.


Die Hannover-Abwehr ist gewarnt – Kalou
wird gegen seinen Lieblingsgegner wieder treffen wollen

Julius Kade, Lukas Klünter, Karim Rekik, Javairo Dilrosun, Marius Gersbeck und Niklas Stark werden die Reise in die niedersächsische Landeshauptstadt nicht antreten.

Der direkte Vergleich
Die Bilanz zwischen den beiden Teams ist relativ ausgeglichen. In den bisherigen 21 Heimspielen ging 96 7-Mal als Sieger vom Platz, 8-Mal teilte man sich die Punkte. Am 05.05.2018 gewann man vor heimischen Publikum mit 3:1, ein ähnliches Resultat will man auch morgen erzielen. Langweilig dürfte es nicht werden, das letzte Spiel mit nur einem Treffer liegt bereits 6 Jahre zurück.

Tipps der Redaktion
Henrik   3:2
Tim        2:2
Tobias   0:3
Dennis  3:1
Stephan  1:1

 

Die Lieblingsfolgen vom 96Freunde-Podcast mit Altin Lala, Florian Fromlowitz und Ewald Lienen. Viel Spaß beim Reinhören!

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