Breitenreiter bleibt hart: Urlaubssperre droht, wenn 96 nicht gewinnt

Urlaubssperre für Breitenreiter noch nicht vom Tisch (Photo by AFP/SID/RONNY HARTMANN)

Hannover – Andre Breitenreiter hat nach dem 1:1 beim SC Freiburg bekräftigt, den Weihnachtsurlaub notfalls zu streichen.

Trainer Andre Breitenreiter vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat nach dem 1:1 (1:1) seines Teams beim SC Freiburg noch einmal bekräftigt, den Weihnachtsurlaub notfalls zu streichen. „Es gilt das, was ich gesagt habe“, äußerte Breitenreiter, der im Breisgau „einverstanden“ war mit der Leistung seiner Schützlinge.

Dies war am vergangenen Wochenende nicht der Fall gewesen, als sich die Niedersachsen beim 0:4 gegen den Rekordmeister Bayern München wehrlos ihrem Schicksal fügten. Danach zog Breitenreiter im Training die Zügel an und kündigte an, die freien Tage zu streichen, sollten bis zum Ende der Hinrunde nicht mindestens drei Punkte geholt werden.

Nach dieser Rechnung müssen Hannovers Profis nun zwangsläufig am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr/Sky) gewinnen, um sich ein paar freie Tage zu erspielen. „Wenn wir es immer so machen würden, wie gegen Freiburg“, sagte Breitenreiter, „dann gäbe es überhaupt keine Gründe, diese Diskussion zu führen“.

Trotz der Drohung steht das Team offenbar geschlossen hinter dem 96-Trainer. Nach seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich lief Verteidiger Felipe direkt auf Breitenreiter zu und umarmte ihn herzlich – eine eindeutige Geste: Die Mannschaft von Hannover 96 will weiterhin mit Trainer Andre Breitenreiter zusammen arbeiten.

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