Aus der Wedemark über Mannheim zurück nach Hannover: Sulejmani kehrt zu Hannover 96 zurück

96-Eigengewächs unterschreibt Zweijahresvertrag

Valmir Sulejmani kehrt zu Hannover 96 zurück. Foto: Imago

Hannover – Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat seine ersten zwei Neuzugänge für die kommende Saison perfekt gemacht. Darunter ist auch ein alter Bekannter.

Angreifer Valmir Sulejmani kehrt nach Hannover zurück. Der bei Hannover 96 ausgebildete Sulejmani hatte in den vergangenen beiden Spielzeiten für Waldhof Mannheim gespielt, sein Vertrag beim Drittligisten lief nun aus. In der Saison 2018/19 war er mit 18 Toren einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg seines Teams in die 3. Liga.

Aus Großburgwedel über Mannheim zurück nach Hannover

„Ich bin froh, wieder zuhause zu sein“, freut sich Valmir Sulejmani über seine Rückkehr zu Hannover 96. In diesem Fall trifft „zuhause“ tatsächlich zu: Sulejmani (Jahrgang 1996) ist gebürtiger Großburgwedeler und spielte in seiner Kindheit beim SC Wedemark, bevor er im Alter von neun Jahren zu Hannover 96 wechselte. Hier durchlief er im Nachwuchsleistungszentrum in der Eilenriede alle Juniorenteams, bevor ihm der Sprung zu den Profis von Hannover 96 gelang. „Natürlich habe ich nicht lange überlegt, als ich Chance hatte, wieder in meiner Heimatstadt zu spielen“, kommentierte Sulejmani seine Rückkehr zu Hannover 96.

Debüt unter Slomka, weitere Bundesligaluft unter Korkut und Stendel

Im Alter von 18 Jahren erhielt Sulejmani 2014 einen Profivertrag. Zuvor hatte Mirko Slomka ihm die Gelegenheit zum Profidebüt verschafft: Beim verrückten 3:3 (0:3) gegen den FC Nürnberg im Dezember 2013, als die Roten zur Pause mit 0:3 hinten lagen und in einer wilden Schlussphase dank zweier Tore von Mame Diouf noch zum 3:3-Ausgleich kamen, wurde Sulejmani in der 74. Minute eingewechselt. Sulejmani dankte es auf seine Weise und bereitete den 2:3-Anschlusstreffer vor.

Da war er noch jung: Als Debütant gelang Sulejmani direkt eine Torvorlage: Foto: Imago

In der Woche darauf kam Sulejmani bei der vorerst letzten Partie von Trainer Mirko Slomka gegen Freiburg für weitere 45 Minuten zum Einsatz und wurde in den Folgejahren noch viermal von Tayfun Korkut und fünfmal von Daniel Stendel bei den Profis eingesetzt.

Zuber: „Es ist manchmal genau das Richtige für einen jungen Spieler, einen Schritt weg aus der Heimat zu machen, um Erfahrungen zu sammeln und daran zu wachsen.“

Erfolgreich bei Mannheim: Valmir Sulejmani. Foto: Imago

Der Mannheimer Kocak hatte Sulejmani schon lange auf dem Zettel

Zum Saisonstart 2018/19 wechselte Sulejmani zu Waldhof Mannheim. In seiner ersten Saison für Mannheim hatte der Stürmer mit 18 Toren und zwölf Vorlagen wesentlichen Anteil am Aufstieg von Waldhof in die 3. Liga. In seiner zweiten Saison kam er in 18 Spielen immerhin auf sechs Tore und vier Vorlagen.

Kenan Kocak, der als Spieler für Waldhof Mannheim bis zu seinem Kreuzbandriss auflief und anschließend in Mannheim als Trainer tätig war, hatte das 96-Eigengewächs schon lange auf dem Zettel. „Valmir hat die letzten Jahre quasi vor meiner Haustür verbracht. Bei Waldhof Mannheim habe ich ihn einige Male spielen sehen“, erzählt Kocak auf hannover96.de. „Ich bin von seinen Qualitäten überzeugt. Er war ja auch von anderen Zweitligisten umworben – ich freue mich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten.“

Sulejmani erhält einen Zweijahresvertrag. Nach Franck Evina ist er der zweite Neuzugang bei Hannover 96.

Zum Weiterlesen: Neuzugang von Bayern München: Der erste 96-Transfer ist fix – trotzdem sollten die Erwartungen realistisch bleiben

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