Anonyme Anzeigen wegen Untreue: Kind wehrt sich

Martin Kind hat die Grundsatzdiskussion um 50+1 befeuert. Auch wenn er ursprünglich nur einen Ausnahmeantrag für Hannover 96 erreichen wollte. Doch die Diskussion wird nun in einem größeren Rahmen geführt. Nicht zuletzt wegen des schlechten internationalen Abschneidens der deutschen Vereine. Unser Autor Tim Block stellt die These auf, dass diese Grundsatzdiskussion nicht geführt werden müsste, wenn die Bundesligavereine ihren Fokus auf mehr Qualität im Spiel richten (Photo by pixathlon/pixathlon/SID/)

Hannover – Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat sich gegen die Anzeigen wegen Untreue zur Wehr gesetzt.

Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat sich gegen die Anzeigen wegen Untreue zur Wehr gesetzt. Der 96-Boss stellte Strafantrag gegen Unbekannt, nachdem die Vorwürfe anonym erhoben wurden. Der Vorwurf der Untreue sei „nicht haltbar“, sagte Fritz Willig, der Kind in den Ermittlungsverfahren als Rechtsanwalt vertritt.

Er habe deshalb die Einstellung des Verfahrens beantragt, erklärte Willig, „da eine Weiterführung auch den Tatbestand der Verfolgung von Unschuldigen beinhalten könnte. Außerdem habe ich Strafantrag gegen Unbekannt wegen falscher Verdächtigung, der Vortäuschung einer Straftat und Verleumdung gestellt.“ Zudem behalte man sich zivilrechtliche Schadensersatzansprüche vor. Kind will Hannover 96 komplett übernehmen und trifft dabei im Umfeld des Klubs auf großen Widerstand.

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