96 macht´s in 128 Sekunden: 2:1-Derbysieg bei Eintracht Braunschweig

Valmir Sulejmani hat den Ausgleich im Derby geköpft. Foto: Imago

Hannover 96 hat auch das zweite Derby der Saison gewonnen. Nach dem 4:1 im Hinspiel in der HDI Arena, behielten die „Roten“ bei Eintracht Braunschweig die Oberhand und gewannen verdient mit 2:1 (2:1). Die Wende brachte ein Blitz-Doppelschlag innerhalb von 128 Sekunden.

Trainer Kenan Kocak nahm im Vergleich zum Montag, als es einen 1:0-Arbeitssieg gegen den VfL Osnabrück gab, nur eine Änderung in der Startelf vor. Valmir Sulejmani rückte für Florent Muslija in die Anfangsformation.

In der 13. Minute hatten die Gastgeber nach einer zerfahrenen Anfangsphase die erste Chance. Nach einem Ballverlust von Sei Muroya kamen sie zum Konter, Yassin Ben Balla schoss aber übers Tor. Nur vier Minuten später ging Eintracht in Führung – erneut war eine unglückliche Aktion von Muroya der Ausgangspunkt. Dem Japaner misslang ein Befreiungsschlag, sodass die Braunschweiger einen Einwurf in der Nähe des 96-Strafraums erhielten. In der Folge davon schlenzte Dong-won Ji den Ball zum 1:0 ins Netz.

Ein Wirkungstreffer für die Hannoveraner, die gar nicht in die Partie kamen und komplett ungeordnet wirkten. Braunschweig schien dem zweiten Tor näher. Dank des ersten 96-Abschlusses nach 26 Minuten, einem Versuch von Genki Haraguchi, kam Kocaks Team aber besser in die Partie.

Mit einem Doppelschlag drehten die Gäste die Begegnung. Zunächst gelang der Ausgleich durch Sulejmani per Kopf (34.) nach Vorlage von Niklas Hult. Vorausgegangen war ein guter Flankenlauf von Muroya und ein abgeblockter Kopfball von Marvin Ducksch. Nur zwei Minuten später setzte sich Hult auf dem Flügel durch und flankte auf Ducksch, der den Ball unter Mithilfe des Innenpfostens zum 1:2 einköpfte. Zwischen den beiden Toren lagen 128 Sekunden.

Auch die zweite Halbzeit benötigte etwas, um in Schwung zu kommen. Ducksch besaß in der 55. Minute mit einem Fernschuss die erste Gelegenheit. Ansonsten verlief die Partie über weite Strecken als Kampfspiel – nicht ungewöhnlich für ein Derby. Immerhin gelang es 96, die Eintracht vom eigenen Kasten fernzuhalten und keine Torchancen zuzulassen.

Erst in 79. Minute versuchte es Ducksch – erneut mit einem Fernschuss. Torhüter Jasmin Fejzic parierte jedoch stark, genauso wie kurz danach wieder gegen Ducksch (81.). In der Schlussphase kam der BTSV auf. In der 83. Minute musste 96-Keeper Michael Esser zugreifen bei einem ungefährlichen Kopfball von Nico Proschwitz. Ein im letzten Moment abgeblockter Schuss von Nico Klaß (86.) sorgte für höchste Gefahr. Einen Versuch von Marcel Bär (90.) lenkte Esser übers Tor. Den Derbysieg brachten die Hannoveraner schließlich über die Zeit.

Hannover 96: Esser – Muroya, Franke, Hübers, Hult (87. Basdas) – Bijol – Twusami (57. Schindler), Kaiser (87. Ochs), Haraguchi, (87. Muslija) Sulejmani (71. Weydandt) – Ducksch

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